Sprüche über Recht
222 Sprüche — Seite 11
Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.
— Hedwig Dohm
Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.
— Thomas Hobbes
Auch Rechtsanwälte, glaube ich, waren einst Kinder.
— Charles Lamb
Das Jahrhundert der Flugzeuge hat ein Recht zu seiner eigenen Musik.
— Claude Debussy
Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen
— John Reed
Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.
— Georg Rollenhagen
In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.
— Otto Weiss
Oft ist bei Konflikten der eine Teil formell im Recht, der andere bloß tatsächlich.
— Otto Weiss
Geld, Gewalt und Herrengunst zerbricht Ehre, Recht und alle Kunst.
— Georg Rollenhagen
Es ist bedauerlich, dass man unter den Menschenrechten das Recht vergessen hat, sich selbst zu widersprechen.
— Charles Baudelaire
Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.
— Bernhard Freidank
Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Das Gefühl des Rechts macht groß, edel, frei, nachsichtig – Rechte haben macht egoistisch, misstrauisch und unduldsam. Dies zeigt sich in allen staatlichen und privaten Verhältnissen, in der Familie, …
— Fanny Lewald
Der Reichtum ist entsittlichend, sobald er seine Besitzer gewöhnt, jede Art von Überfluss und Luxus, selbst den unvernünftigsten, als eine ihnen unentbehrliche Notwendigkeit, ja als ein ihnen zustehen …
— Fanny Lewald
Jedes menschliche Wesen hat Anspruch auf eine Erziehung, die es fähig macht, auf sich selbst zu ruhen.
— Malwida von Meysenbug
Freiheit der individuellen Überzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.
— Malwida von Meysenbug
Was ist es doch Schönes und Heiliges um das Recht und wie schmutzig und verworren sind die Wege zu ihm!
— August Pauly
Unwissenheit erleichtert das Urteilen.
— August Pauly
Für einen Arzt und einen Richter ist es schwer, kein Verächter der Menschen zu werden.
— Theresa Keiter
Freie Selbstbestimmung ist das königliche Vorrecht des Geistes.
— Friedrich Paulsen