Sprüche über Notwendigkeit
76 Sprüche — Seite 2
Die einseitige Ausbildung der geistigen Fähigkeiten bei Vernachlässigung der körperlichen, führt mit Notwendigkeit zur körperlichen Verkrüppelung…
— Wilhelm Liebknecht
Wer mit den Augen anderer sieht, übersieht die Notwendigkeit, sich seinen Platz zu schaffen.
— Else Pannek
Eine kleine Rebellion ab und zu ist eine gute Sache und ebenso notwendig in der politischen Welt wie Stürme in der Physischen
— Thomas Jefferson
Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.
— Thukydides
Wer kein Roß hat, der muss zu Fuß gehen.
Alle Hahnen müssen einen Kamm haben.
Es weiß kein Mensch, wieviel er ertragen kann, bis er von der Notwendigkeit es lernt.
— Ernst Benjamin Salomo Raupach
Was brauch ich zu beten? sagte Kunz, hab ich doch das Essen vom Schloss.
Ich finde, es bedarf gar keines Himmels und keiner Hölle. Das ordnet sich hier schon höchst einfach auf unserer Erde.
— Paula Modersohn-Becker
Ein Stück Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen. Aber unsere Kultur hat die Gastronomie geschaffen.
— Honoré de Balzac
Die wirkliche Freiheit besteht in der Vereinigung mit der Notwendigkeit. Die Aufgabe besteht darin, die richtige Notwendigkeit zu wählen
— Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.
— Jane Austen
Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben. Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.
— Rahel Varnhagen von Ense
Schwache und begrenzte Menschen sind ganz notwendig oft undankbar.
— Rahel Varnhagen von Ense
Freiheit haben ist nur das, was wir notwendig brauchen, um so sein zu können, wie wir eigentlich sein sollten.
— Rahel Varnhagen von Ense
Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann, je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei: Aber nur Herzen erschließen Herzen.
— Rahel Varnhagen von Ense
Das Leben verlangt gebieterisch eine Leitung durch den Gedanken.
— Wilhelm Dilthey
Tränen sind das Salz des Lebens, wenn es aber versalzen ist, bleibt ein unauslöschlicher Durst zurück.
— Friedrich Schleiermacher
Die Tränen sind für das Herz, was das Wasser für die Fische ist.
— Gustave Flaubert
Was ist es nun, das zwei Liebende so unendlich aneinander zieht? Es ist nur das: Wir fühlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden.
— Philipp Otto Runge