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Sprüche und Zitate von Nicolaus Machiavelli

37 Zitate — Seite 2

  1. Es ist töricht zu fallen in der Hoffnung, jemand zu finden, der einem wieder aufhilft.

  2. Zieh viele darüber zurate, was du tun sollst, aber teile nur wenigen mit, was du ausführen wirst.

  3. Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.

  4. Es gibt viel Gutes, das zwar von einem klugen Mann erkannt wird, aber doch keine so auffälligen Gründe hat, um andere von seiner Richtigkeit überzeugen zu können.

  5. Man darf nie seine Absicht zeigen, sondern man muss vorher mit allen Mitteln sein Ziel zu erreichen suchen.

  6. Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.

  7. Es gibt viele Dinge, die aus der Ferne gesehen schrecklich, unerträglich, ungeheuerlich erscheinen. Nähert man sich ihnen, werden sie menschlich, erträglich, vertraut. Darum ist die Furcht größer a …

  8. Wer sich am wenigsten auf Glück verlässt, behauptet sich am besten.

  9. Während sich auf anderen Gebieten Irrtümer bisweilen wieder gutmachen lassen, ist dies bei Fehlern, die man im Kriege begeht, unmöglich, weil sie sich sogleich rächen.

  10. Ein Mensch, der eine bestimmte Art zu handeln gewohnt ist, ändert sich nie und muss, wenn die veränderten Zeitverhältnisse zu seinen Methoden nicht mehr passen, scheitern.

  11. Die Freundschaften, die für alle Teile Vorteile bringen, sind von langer Dauer.

  12. Die Menschen begehen den Fehler, dass sie ihren Hoffnungen keine Grenzen zu setzen wissen. Sie bauen auf sie, ohne sich nach den eigenen Kräften zu richten, und rennen so ins Verderben.

  13. Es ist unklug, zu verteidigen, was man ohnehin aufgeben muss.

  14. Handelt man zu spät, so verpasst man die günstige Gelegenheit, handelt man zu früh, so hat man noch nicht genügend Kräfte gesammelt.

  15. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.

  16. Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

  17. Ein jeder sieht, wie glücklich der ist, der dumm geboren und alles glaubt. Ehrgeiz stachelt ihn nicht, und Furcht lässt ihn ruhig, beide gewöhnlich der Same für Kummer und Schmerz.