Sprüche über Leidenschaft
281 Sprüche — Seite 7
Tugend ist, was man mit Leidenschaft tut; Laster ist, was man aus Leidenschaft tut.
— Augustinus
Ehen, aus leidenschaftlicher, blinder Liebe geschlossen, geraten selten.
— Karl Julius Weber
Das Weib ist ein Genußmittel. Ihr Leib ist zu unserem Genuß da, und sie weiß das.
— Leo Tolstoi
Der Frauen Appetit ist doppelt so groß wie der des Mannes, ihre Intelligenz viermal und ihre Begierde achtmal so groß.
Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.
— Peter Sirius
Wer zur Geliebten geht, der spürt nicht, wie die Mücken stechen
— Maxim Gorki
Wenn wir unseren Leidenschaften widerstehen, danken wir es mehr ihrer Schwäche als unserer Stärke.
— François de la Rochefoucauld
Alle Leidenschaften lassen uns Fehler machen, aber die Liebe lässt uns die lächerlichsten begehen.
— François de la Rochefoucauld
Um die Prostitution abzuschaffen, müsste man die Männer abschaffen.
— Maria Theresia von Österreich
Der Zärtlichkeit des Augenblicks nicht ausweichen, ihr fröhlich begegnen und glücklich mit ihr umgehen
Der Mann ist so beschaffen, dass er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.
— Honoré de Balzac
Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden. Soviel du dir und anderen Freude stiehlst und verdirbst, tust du Sünde.
— Heinrich Friedrich Karl vom Stein
Wo Leidenschaft herrscht, da ist es, als ob die Pferde durchgingen; wo Liebe besteht, da ist es, als ob die Landschaft sich wiegte.
— Martin Kessel
Man kann keine große Seele oder keinen einigermaßen scharfen Verstand ohne einige Leidenschaft für das Schrifttum haben.
— Marquis de Vauvenargues
Begeisterung aber ist die Mutter alles Großen.
— Franz Grillparzer
Die Liebe darf nicht nur fleischlich sein. Je weniger fleischlich sie ist, um so stärker ist sie.
— Charles Ferdinand Ramuz
Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen
— Honoré de Balzac
Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gibt als ein Jahr gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens.
— Christian Morgenstern
Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.
— Kurt Tucholsky
Wenig ist's was ich begehre, und doch steht es mir so fern, aus dem ganzen Sternenheere einen einz'gen lieben Stern!
— Josef Christian von Zedlitz