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Sprüche über Lärm

36 Sprüche — Seite 2

  1. Wenn Sie mich, als Künstler, fragen, was ich in dieser Welt zu tun habe, werde ich antworten: Ich bin hier, um laut zu leben.

    Emile Zola

  2. Hektik und Lärm lassen die innere Stimme nicht zu Wort kommen.

    Else Pannek

  3. Innere Freude und Genugtuung sind süßer und beständiger als alle lärmenden Vergnügungen dieser Welt, die müde machen und nichts als eine schreckliche Leere zurücklassen.

    Maria Theresia von Österreich

  4. Argwöhne immer dem Lärm. Ein volles Fass lärmt niemals. Ein leeres ist ein ganzes Orchester.

    Polybios Dimitrakopoulos

  5. Bellet ein Hund, so klaffen sie alle.

  6. Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Man gibt seine Kinder auf die Schule, dass sie still werden - auf die Hochschule, dass sie laut werden.

    Jean Paul

  8. Wer schreit, sollte erkennen, dass er für seine Argumente kein Gehör findet.

    Rainer Karius

  9. Wenn ein Hund um nichts bellt, bellen zehntausend andere aus vollem Halse mit.

  10. Die meisten Menschen verziehen die Miene und sprechen lauter, wenn ihre Stärke nachlässt

    Michel de Montaigne

  11. Schwindler machen immer viel Aufhebens und Lärm, und gewisse einfältige Leute halten das für Energie.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  12. Es ist mit der Weltenuhr wie mit der des Zimmers. Am Tage sieht man sie wohl, aber hört sie fast gar nicht. Des Nachts aber hört man sie gehen wie ein großes Herz.

    Christian Morgenstern

  13. Die Nachtigall mag mühen sich sehr, brüllt ein Ochse oder ein Esel daher.

    Bernhard Freidank

  14. Auch an der Spitze der wissenschaftlichen Armee marschieren Tamboure, d.h. Leute niedrigen Grades, welche Lärm machen.

    August Pauly

  15. Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst

  16. Verzagter Hund bellt am meisten.