Sprüche über Klugheit
465 Sprüche — Seite 8
Der Mensch sollte sich nie schämen, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Damit drückt er - in anderen Worten - nur aus, dass er heute klüger ist als gestern.
— Alexander Pope
Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.
— Joseph Addison
Es ist derjenige am weitesten von der Wahrheit entfernt, der auf alles eine Antwort hat.
— Chuang-tzu
Der Horizont des Berliners ist längst nicht so groß wie seine Stadt.
— Kurt Tucholsky
Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger.
— Ambrose Bierce
Viele Frauen haben die ganze Brust voll Hirn.
— Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour
Den Strich, den das Genie in einem Zuge hinwirft, kann das Talent in glücklichen Stunden aus Punkten zusammensetzen
— Marie von Ebner-Eschenbach
Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.
— Johann Wolfgang von Goethe
Bücher gibt's, die sehr viel mehr wissen als ihre Verfasser.
— Otto Weiss
Ein Schlaufuchs kann auch auf einem Löwen reiten.
Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum
— John Locke
Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.
— Heinrich Leuthold
Es gibt Dinge, die sind unbekannt und es gibt Dinge, die sind bekannt, dazwischen gibt es Türen
— William Blake
Es gibt gebildete Kreise, denen es nicht an Geld fehlt, wohl aber an Bildung.
— Otto Weiss
Bildung muss nicht unbedingt zu Weisheit führen.
— Dschuang Dsi
Ein dummer Freund macht mehr Ärger als ein kluger Feind.
— Iwan Turgenjew
Einen Vertrag abschließen ohne Hintergedanken, ihn aufs pünktlichste erfüllen, ist eine Tat von höchster geschäftlicher Klugheit
— Robert Bosch
Wenn Kopf und Herz sich widersprach, tät doch das Herz zuletzt entscheiden. Der arme Kopf gibt immer nach; er ist der Klügere von beiden.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Man kann nicht alles wissen, muss sich aber in allem zu helfen wissen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Dem Gelehrten ist der Stolz verzeihlich, dem Weisen jedoch unmöglich
— Heinrich Martin