Sprüche und Zitate von Joseph Joubert
52 Zitate — Seite 2
Wenige Bücher vermögen das ganze Leben hindurch zu gefallen. Es gibt solche, deren mit der Zeit die Weisheit oder der gesunde Sinn überdrüssig wird.
Gedanken, die uns kommen, sind besser als solche, die wir uns machen.
Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.
Maß in Büchern, Gedanken und Stil üben auf den Geist denselben guten Eindruck aus, den ein ruhiges Antlitz auf unsere Augen und unsere Stimmung macht.
Bücher, die man sich vornimmt, im reifen Alter zu lesen, gleichen Orten, an denen man alt werden möchte.
Zeichnen ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.
Die das Laster liebenswürdig machen, schätze ich doch höher als die, welche die Tugend erniedrigen.
Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn
Alles altert, selbst die Achtung, wenn man sich nicht in Acht nimmt.
Lehren heißt: Die Dinge zweimal lernen
Der Zorn Gottes währt nur einen Augenblick, die göttliche Barmherzigkeit ist ewig.
Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.
Anmut umgibt die Eleganz und kleidet sie.
Kinder brauchen eher das Vorbild als die Kritik.
Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug.
Die Achtung Gottes - wenn es erlaubt ist, so zu sprechen - läßt sich leichter gewinnen als die Achtung der Menschen, denn Gott rechnet uns unsere Bemühungen an.
Es ist besser, ein Problem zu erörtern, ohne es zu entscheiden, als zu entscheiden, ohne es erörtert zu haben.
Man empfindet Gott durch die Seele wie die Luft durch den Körper
Man ist eigentlich nur durch Nachdenken unglücklich.
Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten