Sprüche und Zitate von Johann Heinrich Pestalozzi
45 Zitate — Seite 2
Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.
Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.
Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.
Glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag
Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht; sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten, verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.
Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen
Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
Die Liebe hat eine göttliche Kraft, wenn sie wahrhaft ist und das Kreuz nicht scheut.
Der Irrtum und das Unrecht der Könige werden mit ihnen begraben, aber das Unrecht der Gesetzgeber dauert von Geschlecht zu Geschlecht.
Die Erde ist ein Himmel, wenn man Friede sucht, recht tut und wenig wünscht.
Es ist das Los der Menschheit, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!
Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.
Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angreifen.
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.
Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht warten bis morgen.
Die häuslichen Freuden der Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freuden der Eltern über ihre Kinder ist die heilige Freude der Menschheit.
Ohne inner Ruhe wallt der Mensch auf wilden Wegen.