Sprüche über Geld
707 Sprüche — Seite 32
Adel, Tugend, Kunst sind ohne Geld umsunst.
Es gilt mir gleich eine Arme oder eine Reiche, wenn sie nur Geld hat!
Wer will verderben, der borge Geld und kaufe Erben.
Der ist recht edel in der Welt, der Tugend liebt und nicht das Geld
Die Liebe zum Profit beherrscht die ganze Welt.
— Aristophanes
Geht der Wein aus, hört das Gespräch auf, geht das Geld aus, bleiben die Freunde aus.
Fragen kostet kein Geld und wird einem kein Zahn davon stumpf
Gekaufte Freuden, die eine gähnende Leere ausfüllen sollen, sind wachsende Ungeheuer.
— Else Pannek
Gekaufte Anerkennung unterliegt dem Börsenkurs.
— Else Pannek
Für Steuergelder wurde gearbeitet. Sie sind es wert mit Sorgfalt und Achtung verwendet zu werden.
— Else Pannek
Für Ehrfurcht vor dem Leben können wir uns nichts kaufen. Alles, was gut und unbezahlbar ist, bekämen wir als Geschenk.
— Else Pannek
Dieses Land ist ein armes Land. Die Menschlichkeit wurde aus Kostengründen gestrichen.
— Else Pannek
Der Haushalt ist der Nerv des Staates. Daher muss er den profanen Augen der Untertanen entzogen werden.
— Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu
Jedermann beklagt sich über die äußerste Teurung und fährt doch fort, Geld auszugeben und den Luxus zu vermehren, über den er sich beschwert.
— Johann Wolfgang von Goethe
Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.
Luxus muss sein. Wenn die Reichen nichts verschwenden, verhungern die Armen.
— Charles-Louis de Montesquieu
Mit Geld kann man einen guten Hund kaufen, aber es wird nicht das Wedeln des Schwanzes erworben.
— Joseph Billings
In jedem Menschen steckt etwas von einem Komödianten und Profitjäger.
— Karel Capek
Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird
— H. L. Mencken
Eher findet man einen, der für seinen Freund sein Leben opfert, als einen, der für den Freund einen Taler aufs Spiel setzt, geschweige denn ausgibt.
— Giacomo Leopardi