Sprüche über Gedanken
575 Sprüche — Seite 20
Die Kraft des Morgens bleibe bei mir, die Stärke und Weisheit der Gedanken mögen mich begleiten. Lass mich deinen Weg erkennen bis ich schlafen gehe in dieser Nacht.
Die Tinte ist das fünfte Element und die Presse die Artillerie der Gedanken.
— Karl Julius Weber
Tabak verwandelt Gedanken in Träume.
— Victor-Marie Hugo
Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.
— Alexandre Dumas
Wenn ihr suchet ohne Wanken, was das Leben kann erfrischen, bleiben jung auch die Gedanken; weil sie ewig jung nur zwischen Hoffen und Erfüllen schwanken.
— August von Platen
Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.
— Ludwig Börne
Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
— Ludwig Marcuse
Wenn man die Menschen lehrt, wie sie denken sollen, und nicht, was sie denken sollen, so wird auch dem Mißverständnis vorgebeugt.
— Georg Christoph Lichtenberg
Sehen ist nicht sehen: sehen ist denken.
— Alexander von Villers
Schubladendenken bleibt in vertrauten Dimensionen. Bevor Neues sie erweitern könnte, landet es in einer Schublade.
— Else Pannek
Lerne und es werden dir Zweifel kommen. Mache dir Gedanken, und du wirst Erkenntnis erlangen.
Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen
— Justus Freiherr von Liebig
Richtiges Denken ist Quell und Bedingung richtigen Schreibens.
— Horaz
Mit jedem guten Gedanken, mit jedem guten Wort an einen anderen geht die Sonne auf
Ein Bußgeld für jeden, der sich Gedanken über das Leben macht. Lasst doch das Leben endlich in Ruhe!
— Jules Renard
So wie die Gedanken sind, ist auch der Charakter, denn die Seele wird von den Gedanken geprägt.
— Mark Aurel
Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat
— Peter Rosegger
Der Gedanke macht ihn blaß, wenn er fragt: Was kostet das?
— Wilhelm Busch
Leicht und schnell ist der Gedanke, aber schwer ist und unendliche Geduld erfordert der Umgang mit der Wirklichkeit.
— Karl Theodor Jaspers
Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen
— Arthur Schopenhauer