Sprüche über Güte
57 Sprüche — Seite 3
Wer nicht viel tragen kann, wohltun und viel vergeben, versteht die Weisheit nicht und nicht die Kunst zu leben
— Johann Kaspar Lavater
Suche in jeden noch so hässlichen Dinge die Liebe, die Schönheit und die Güte.
— Alfons Petzold
Wir sind nicht auf der Welt, um zu wetteifern, sondern um eifrig zu sein. Eifer ist treu, echt, stark und gütig.
— Max Dauthendey
Größe und Demut schließen einander nicht aus
— Wilhelm Dilthey
Man wird immer wieder im Leben auf wahrhaft gütige Menschen stoßen.
— Ferdinand Ebner
Straf' muss sein, doch soll Barmherzigkeit vorgehen.
— Julius Wilhelm Zincgref
Die Weisen sagen, der Gegenstand des Willens sei die Güte, der des Verstandes die Wahrheit. Wertvoller aber ist es, das Gute zu wollen, als das Wahre zu erkennen
— Francesco Petrarca
Zerstreutheit ist ein Zeichen von Klugheit und Güte. Dumme und boshafte Menschen sind immer geistesgegenwärtig.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Der Mensch ist ein geldgieriges Tier und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.
— Herman Melville
In seiner Güte schuf Gott das Nützliche, in seiner Weisheit das Schöne, in seiner Macht das Große.
— Basilius von Caesarea
Man kann einen Baum nicht nach der Güte seiner Blätter einschätzen, sondern nur nach der Güte seiner Früchte.
— Giordano Bruno
Selbst der schlechteste Mensch kann nicht mit der gleichen Intensität hassen, mit der ein gütiger Mensch zu lieben vermag.
— Niccolò Tommaseo
Warum uns doch die Gutmütigkeit unserer Nebenmenschen meist als Dummheit und unsere eigene als Güte - die Güte der anderen als Schwäche und die unsere als ein Zeichen von Seelenadel erscheint?
— Arthur Schnitzler
Eine Frau von innerer Güte ist immer liebenswürdig befunden worden, und eine, die noch nach drei Tagen hässlich gefunden wird, ist gewiß nicht liebenswürdig
— Ludwig Börne
Dass Güte nicht auch Schwäche sein könnte, behauptet niemand, dass sie es immer sei, nur ein Tor
— Christian Morgenstern
Unter der Jugend wird man gütiger.
— Alexander Alexandrowitsch Block
Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs