Sprüche über Frühling
80 Sprüche — Seite 3
Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.
Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten, und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied, kling hinaus ins Weite. Kling hinaus bis an das Haus, wo die Blumen sprießen. Wenn du eine Rose schaust, sag, i …
— Christian Johann Heinrich Heine
Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.
— Vincent van Gogh
Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.
— Johann Gottfried Herder
Eine geschickte Hand holt den Frühling zurück.
Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohl bekannt Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. Horch: von fern ein leiser …
— Eduard Mörike
Grünt die Esche vor der Eiche, gibt's im Sommer eine Bleiche.
Auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.
— Wilhelm Busch
Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.
— Gottfried Keller
Vier Reize, die vergehen nie im viel bewegten Weltgetriebe der Reiz der Jugend und der Liebe, des Frühlings und der Poesie!
Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.
Saatengrün, Veilchenduft, Lerchenwirbel, Amselschlag, Sonnenregen, linde Luft! Wenn ich solche Worte singe, braucht es dann noch große Dinge, dich zu preisen, Frühlingstag
— Ludwig Uhland
Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.
— Friedrich von Schiller
Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!
— Wilhelm Busch
Schöner Frühling, komm doch wieder, lieber Frühling, komm doch bald! Bring und Blumen, Laub und Lieder, schmücke wieder Feld und Wald!
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)
Im Garten blühn schon ein Weilchen Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen. Da hab ich nicht lang bedacht und ein schönes Sträußchen zurechtgemacht. Das bringe ich dir zum Geburtstagsfest. Der Frühl …
— Friedrich Wilhelm Güll
Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbar zu sein
— Christian Friedrich Hebbel
Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär', wär' zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
— Friedrich von Logau