Sprüche über Fehler
584 Sprüche — Seite 18
Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Die folgenschwersten Fehler passieren, wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.
— Else Pannek
Lieber fehlerhaft beginnen als perfekt warten "keep it simple"
Der gemeinste Mensch ist, wer keine Entschuldigung annimmt, keine Sünde deckt und keinen Fehler vergibt
Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen oder bereitzuhalten
— Jean Paul
Der Mensch wird nicht für seine Sünden bestraft, sondern durch sie
— Elbert Green Hubbard
Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.
— Albert Camus
Auch in der besten Frau steckt noch eine Teufelsrippe.
Ein Fehler, den man erkennt, ist schon halb gebessert.
Wer die Dachrinne nicht ausbessert, muss das ganze Haus instand setzen.
Ganz sicher sein heißt sich laut irren.
— Ambrose Bierce
Der Kritiker hat immer Recht, unfehlbar wie der Kletterspecht: Die Eiche trotzt dem stärksten Sturm, der Specht entdeckt in ihr den Wurm.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.
— Jean Paul
Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.
— Wilhelm Busch
Der Fortschritt von Fluss zu Ozean ist weniger schnell als der von Mensch zu Irrtum.
— Voltaire
Ich wäre am begierigsten, die Fehler der Engel zu wissen.
— Jean Paul
Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer irregegangen ist, der kann andern desto besser den Weg zeigen.
— Christoph Lehmann
Wer auf Hochachtung pocht, fordert alles um sich zum Tadel heraus. Eine jede Entdeckung auch des mindesten Fehlers macht jedermann eine wahre Freude.
— Immanuel Kant
Ein guter Mensch, der seine Fehler nicht eingesteht und sich stets rechtfertigen will, kann zum Ungeheuer werden.
— Georg Friedrich Rudolph Herwegh