Sprüche über Geld, Reichtum, Besitz
176 Sprüche — Seite 8
Wer die Augen nicht auftut, muss den Beutel auftun.
Es ist hart, was Besseres riechen und was Schlechteres kriegen.
Wer sein Bett verkauft, muss auf dem Stroh liegen.
Geht es an die Steuer zum gemeinen Nutzen, so sucht jedermann den Bettelmantel hervor.
Wer nichts im Beutel hat, muss mit der Haut zahlen.
Wenn der große Beutel kommt, so verwirft man den kleinen.
So geht es in der Welt, der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld.
Es ist keinem zu verdenken, der bezahlt sein will.
Wer nicht kann blechen der lasse das Zechen.
Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand.
Wer will verderben, der borge Geld und kaufe Erben.
Was du mit Gelde nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.
Alte Diener, Hund und Pferd sind bei Hof in gleichem Wert.
Leichter ein Dorf vertan als ein Haus erworben
Ein Edelstein gilt so viel, als ein reicher Narr dafür geben will
Ehrlich macht reich, aber langsam geht's her.
Wer sein eigner Herr kann sein, geh' keinen Dienst bei Herren ein.
E i n Pfennig in der Sparbüchse macht mehr Gerassel, als wenn sie voll wäre
Das beste Einkommen ist Redlichkeit
Wer will wohl und selig sterben, lass sein Gut den rechten Erben