Sprüche über Chance
783 Sprüche — Seite 33
Ein Vogel in der Schüssel ist besser als zehn in der Luft.
Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.
Was man liebt, findet man überall, und sieht überall Ähnlichkeiten.
— Novalis
Siehe zunächst in jedwedem das Gute. So wirst du belohnt, wie die Biene, die ihre Wabe aus dem Süßesten baut.
— Johann Christoph Friedrich Haug
Es muss ein Loch geben, bevor der Wind durchpfeifen kann.
Wenn die Theorie auf die Erfahrung warten sollte, käme sie nie zustande.
— Novalis
Die Welt ist wie ein Meer; ein jeder geht und fischt, nur dass den Walfisch der, den Stockfisch er erwischt.
— Friedrich von Logau
Der Weltmann steigt empor, und der Pedant bleibt sitzen: Die Sitten können mehr als die Gelehrtheit nützen.
— Magnus Gottfried Lichtwer
Warum greifst du nicht nach der Lampe und gehst die kurzen Freuden suchen, heute? Warum willst du warten Jahr um Jahr?
Das Alter wägt und misst es, die Jugend spricht: So ist es.
— August von Platen
Die Bekanntschaft mit einem einzigen guten Buch kann ein Leben ändern.
Lass uns heute Träume pflücken von dem Lebensbaum. Morgen ist es vielleicht zu spät, und alles bleibt ein Traum.
Die Schwierigkeit einer Sache beruht nicht auf ihrer Größe, sondern darauf, die rechte Zeit zu erkennen.
Wenn einer zeigen soll, was er kann, so muss man ihm auch die Gelegenheit geben, sich zu beweisen.
Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er es nicht nehmen will.
— Friedrich von Schlegel
Der Mensch ist mit Fähigkeiten begabt, die sich nur bei zufälligen Gelegenheiten äußern.
— Georg Christoph Lichtenberg
Für die Unwissenden ist das Alter die Zeit des Winters. Für die Weisen ist es die Zeit der Ernte.
— James Beattie
Bleib dran, auch wenn es anders kommt als geplant.
— Walter Scheel
Wer seine Einbildungskraft und seine Fähigkeiten benutzt, um den Menschen nicht möglichst wenig, sondern möglichst viel für einen Dollar geben zu können, der ist auserwählt für den großen Erfolg.
— Henry Ford
Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer, sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
— Karl Maria von Weber