freche Bauernweisheiten Sprüche
146 Sprüche — Seite 7
Melkt die Bäu'rin nachts die Ziegen, wird es wohl am Vollmond liegen
Mischt der Bauer Gift zur Butter, ist sie für die Schwiegermutter!
Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise.
Schreit die Bäuerin vor verzücken, läßt sie sich vom Knecht beglücken.
Steckt die Axt im Kopf des Bauern, ist die Bäurin zu bedauern.
Steppt wild die Sau, charmant, graziös, macht das den Metzger ganz nervös.
Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.
Wenn der Trecker auf dem Acker Öl verliert, hat ihn der Bauer nicht richtig inspiziert!
Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muß er um sein Leben joggen!
Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit. Warum auch nicht, sie hat die Zeit!
Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben.
Kommt die Milch in Würfeln raus, fiel im Stall die Heizung aus!
Bleibt der Schnee zunächst mal liegen, hat der Bauer nichts zu pflügen.
Treibt's das Hähnchen allzu lange, fällt das Hühnchen von der Stange.
Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Hofhund: "Huch, es nieselt."
Spielt die Dorfmusik zum Tanze, krümmt vor Schreck sich jede Pflanze.
Fehlt der Schnee zur Weihnachtsfeier, fällt er auf die Ostereier
Sind die Hühner platt wie Teller war der Traktor wieder schneller
Wer im Sommer Weißkraut klaut hat im Winter Sauerkraut
Scheint die Sonne auf die Stirn, schlägt sie dem Bauer auf's Gehirn.