Sprüche im Mai
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Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)
Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann setzen kann. (04. Mai)
Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)
Fröste im Mai schädlich sind, gut hingegen sind die Wind'.
Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren.
Will der Mai ein Gärtner sein, trägt er nicht in Scheunen ein.
Es ist kein Mai so gut- er schneit dem Schäfer auf den Hut.
Marientau macht grüne Au
Viel Gewitter im Mai singt der Bauer Juchhei.
Ist es klar an Petronell, misst den Flachs ihr mit der Ell'. (31. Mai)
Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt's Frücht' Futter viel.
Fliegen die Schwalben bis in die Höh'n, bleibt das Wetter noch recht schön.
Donnert's ins junge Laub hinein, wird das Brot bald billiger sein.
Im Mai viel Wind, begehrt des Bauern Gesind'.
Übermässig warmer Mai will, dass der Juni voller Nässe sei.
Wenn der Holunder blüht, sind die Bienen müd'.
Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen.
Trockener Mai bringt Dürre herbei.
Vor Nachtfrost sicher bist du nicht, bevor Sophie vorüber ist. (15. Mai)
Wer seine Schafe schert vor Bonifaz, dem ist die Wolle lieber als das Schaf. (14. Mai)