Sprüche über Autorität
357 Sprüche — Seite 10
Man kann den Leuten aus dem Wege gehen vor lauter Verachtung oder - vor lauter Respekt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.
— Mark Aurel
Die Menschen, die stets auf Recht und Ordnung pochen, haben am meisten Angst vor dem Leben.
— Rainer Haak
Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit
— Mark Twain
Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.
— Nicolaus Machiavelli
Denn jeder, der sein eigenes Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, eigenem stolzen Sinn gemäß
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Mann ist das Haupt der Familie, und die Frau ist der Hut darauf.
Der Irrtum und das Unrecht der Könige werden mit ihnen begraben, aber das Unrecht der Gesetzgeber dauert von Geschlecht zu Geschlecht.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.
— Mark Aurel
Unbegrenzte Macht ist geeignet, die Seelen derjenigen zu verderben, die diese Macht besitzen.
— William Pitt
Wer den Eltern nicht folgt, muss dem Elend folgen.
Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.
Gehorche, bebendes Geschöpf, und - wünsche nicht; denn das ist nicht deine Sache!
— Fjodor M. Dostojewski
So mächtig du auch bist, es gibt immer noch einen Mächtigeren.
Die Männer von Charakter sind das Gewissen der Gesellschaft, zu der sie gehören.
— Samuel Smiles
Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.
— Abraham a Sancta Clara
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
— Benjamin Franklin
Ein verständiger Mann läßt sich selbst nicht beherrschen, noch sucht er andere zu beherrschen; er will, dass einzig und allein und allezeit die Vernunft herrsche.
— Jean de la Bruyère
Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.