Sprüche über Ausdauer
461 Sprüche — Seite 2
Echte Propheten haben manchmal, falsche Propheten haben immer fanatische Anhänger.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.
— René Descartes
Am Baum der guten Vorsätze gibt es viele Blüten, aber wenig Früchte
— Konfuzius
Ohr und Geist können müde werden, dasselbe zu hören, das Herz nie.
— Nicolas Chamfort
Die Seeligkeit eines Augenblicks verlängert das Leben um tausend Jahre.
Die Behauptung, es sei unmöglich, immer dieselbe Frau zu lieben, ist so abgeschmackt, wie wenn man sagen wollte, ein berühmter Künstler brauche mehrere Violinen, um ein Musikstück zu spielen.
— Honoré de Balzac
Kinder können sich noch wundern über jedes Ding, und sei es auch gering. Wir nennen sie naiv und halten uns für klug, dabei sehen wir nicht mehr genug.
Auch eine blinde Katze findet einmal eine tote Maus.
Nur die Ruhe in uns selbst lässt uns sorglos zu neuen Ufern treiben.
— Adalbert Stifter
Schwer zu finden wie eine Nadel im Meer.
Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie, wenn sie davor sitzen, so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
— Christian Friedrich Hebbel
Die Wahrheit geht nicht unter, aber es dauert oft lange, bis sie einen Ankerplatz findet.
Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte
— Ludwig van Beethoven
Es geht den Büchern wie den Jungfrauen: Gerade die besten bleiben oft am längsten sitzen.
— Anselm Feuerbach
Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein: Je mehr sie alt und klar, je stiller wird sie sein.
— Angelus Silesius
Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid
— Jean-Baptiste Molière
Der Mann ist nur in gewissen Augenblicken Mann; die Frau ist ihr ganzes Leben lang Frau.
— Jean-Jacques Rousseau
Der Vorsatz ist wie ein Aal: leichter zu fassen als zu halten.
— Abraham a Sancta Clara
Alles wahrhaft Große vollzieht sich durch langsames, unmerkliches Wachsen.
— Seneca
Niemand wird gekrönt, der nicht vorher gekämpft hat.
— Johann Wolfgang von Goethe