Sprüche und Zitate von Abraham a Sancta Clara
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Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.
Ein zänkisches Weib ist wie ein immer durchtriefendes Dach.
Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.
Das Wort Esel, wann es zurückgelesen wird, so heißt es: Lese! Wahr ist es, wann jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muß er die Bücher lesen, sonst wird ihm der Trichter von Nürnberg schle …
Ein böses Weib ist für Ehemann eine große Plage. Es ist wahrlich besser, unter Tigern und Löwen, unter Bären und Wölfen zu leben als mit einem bösen Weibe.
Es sei gleich morgen oder heut, Sterben müssen alle Leut'
Willst du heiraten, so besinn dich fein Sonst bekömmst du Essig statt des Wein!
Beim Bauen muss man schauen, um sich nicht zu verhauen, sonst kommt man in des Elends Klauen.
Freund und Anker kennet man, wenn sie Hilf in Not getan.
Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz
Der Mensch, der gleicht dem Aprilwetter, welches bald schön, bald wild, bald warm, bald kalt, bald trocken, bald naß, bald Sonne, bald Regen, bald Riesel, bald Schnee, bald Blumen, bald Klee.
Wer bist du, Mensch? Ein Garten voller Disteln. Is nit gnug das. Eine Rose voller Dornen. Is noch nit gnug. Ein Himmel voller Finsternis.
Vor Gottes Angesicht taugt grobe Hoffahrt nicht.