Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man ganz besonders nötig.
— Jean de la Bruyère
55 Sprüche
Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man ganz besonders nötig.
— Jean de la Bruyère
Was man am wenigsten gerne wechselt, sind, neben der Behausung, die Gedanken.
— André Gide
Etwas aus "Pflichtgefühl" tun, heisst eben noch lange nicht, aus Liebe zu einem Menschen zu handeln.
— Prentice Mulford
Ich verabscheue meine Verwandtschaft. Das kommt vermutlich daher, dass unsereins es nicht ausstehen kann, wenn andere Leute dieselben Fehler haben wie wir.
— Oscar Wilde
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren
— Charlotte Bronté
Im Paradiese selber träfe man wohl einen an, den man nicht leiden kann.
— Conrad Ferdinand Meyer
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.
— Vincent van Gogh
So schlecht ein Mann auch über die Frauen denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand nicht noch schlechter dächte als er.
— Nicolas Chamfort
Es ist mir nie gelungen zu verstehen, wie ein verstandesbegabter Mensch aus der Ausübung von Macht über andere sein Glück beziehen kann.
— Thomas Jefferson
Wie froh bin ich, dass ich Spargel nicht leiden kann; denn wenn er mir schmecken würde, dann würde ich ihn essen, und ich hasse das Zeug !
— Lewis Carroll
Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.
— Georg Büchner
Reinlichkeit kommt gleich nach der Gottseligkeit, aber es gibt Leute, die auch die Gottseligkeit unausstehlich machen.
— Charles John Huffam Dickens
Am Schlimmsten ist eine Lüge, die eine halbe Wahrheit ist. Wenn wir z. B. Menschen in unser Haus bitten, während wir sie hinwünschen, wo der Pfeffer wächst.
— Prentice Mulford
Je schöner ein Entwurf ist, um so weniger hat er Aussicht, ins Dasein gerufen zu werden. Hierin sind die Geschöpfe der Phantasie denselben Gesetzen unterworfen wie die wirklichen. Das Vollkommene sträubt sich gegen das W …
— Hippolyte Taine
Wer nichts im Leben liebt, weil er die Wahrheit des Lebens verschmäht, schüttet die Quelle seines Schaffens mit Sand zu.
— Stanislaw Brzozowski
Wenn du mich gern hast, schreibe mir; ich bitte dich darum. Wenn du etwas gegen mich hast, schreibe mir trotzdem, überwinde deinen Groll.
— Basilius von Caesarea
Die Verachtung ist ein graues Kleid, grau wie die Schuld. Es wirkt auf die Ferne, auf die große Menge irreführend, weil es die reine Seele verbirgt.
— Paul Keller
Erwachsene Kinder pflegen ihren Vätern und Müttern innerlich bisweilen Plätze im Leben anzuweisen, die diese vielleicht nicht einzunehmen gewillt sind.
— Prentice Mulford
Die Bosheit und Missgunst kann sich den Anschein von Freiheit geben.
— Tacitus
Man ist was man isst, wer zum Beispiel Knoblauch isst neigt dazu, ein Eremit zu sein
— Franklin P. Jones
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Missgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muss.
— Konrad Jakobs
Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.
— Jean Paul
Das Alter ist der Lebensabschnitt, in dem wir die Sünden derer wir noch frönen, dadurch wettmachen, dass wir die Sünden schmähen, die zu begehen wir nicht mehr fähig sind.
— Ambrose Bierce
Wenn der zehnte Teil des Elends, das gefühlt wird, gesehen würde, so müsste uns dieser Anblick mit Grausen durchdringen.
— Edward Young
Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.
— Oliver Goldsmith
Ein Perlenkranz von Frauentränen, den Schmuck soll sich kein Mann ersehnen!
— Felix Dahn
Viele wollen nicht zur Ruhe kommen, um nicht das erledigen zu müssen, was sie für eine Phase der Ruhe aufgeschoben haben.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.
— Germaine Madame de Stael
Was zu Unrecht allgemeine Ablehnung erfährt, kehrt meist unter neuer Bezeichnung wieder.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Es gibt Frauen, welche durch ihre Laune zur Essigmutter der Familie werden, die fortwährend alle Süßigkeiten des Lebens in Säure verwandeln.
— August Pauly
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine unbeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Für einen Arzt und einen Richter ist es schwer, kein Verächter der Menschen zu werden.
— Theresa Keiter
Wenn stets die Rechnung neben dem erkauften Vergnügen liegt, hört es auf »Vergnügen« zu sein.
— Heinrich Martin
Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale.
— Jacob Christoph Burckhardt
Nur eines im Leben kommt dem Vergnügen gleich, darum gebeten zu werden, eine After-Dinner-Rede zu halten; und das ist das Vergnügen, nicht darum gebeten zu werden.
— Charles Dudley Warner
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.
— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Ein Lehrer ohne Freudigkeit ist eine Uhr ohne Feder
— Friedrich Polack
Ich hege keine Achtung für die Leidenschaft der Gleichheit, die mir nur eine Idealisierung des Neides erscheint.
— Oliver Wendell Holmes
Unsere Fehler bringen uns nicht so sehr ins Verderben, wie unser Widerstreben, sie zu verbessern, wenn wir sie entdeckt haben.
— James Hudson Taylor
Zeitvertreib ist etwas Abscheuliches. Man verscheucht dabei das, was man am dringendsten braucht.
— Frederico Garcia Lorca
Eine unerschöpfliche Quelle menschlichen Vergnügens ist das menschliche Missvergnügen.
— Otto Weiss
Sehr scharf wird da und dort das Strebertum verurteilt, zumal von Strebern.
— Otto Weiss
Es wandeln viele auf verbotenen Wegen und schämen sich, wenn sie einander begegnen.
— Otto Weiss
Worte können ihren Sinn sehr ändern – durch das Übelwollen derer, die sie anhören!
— Otto Weiss
Dass es Unglück in dieser Welt geben muss, sehen wir ein. Wir sehen nur nicht ein, warum das Unglück gerade uns treffen soll
— Otto Weiss
Aus der Unsitte, die Blutsverwandte räumlich zusammen leben lässt, entspringt oft unabsehbarer Schaden.
— Prentice Mulford
Man schilt die Zeit schlecht, weil man nicht die erforderliche Stärke für die Aufgaben besitzt, die sie stellt.
— Richard Rothe
Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, mit Verdrießlichkeit wohl den Mann
— Adelbert von Chamisso
Es ist unerträglich, diejenigen hochzuschätzen, die es nicht verdienen
— Christina I. von Schweden
Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.
— Gottfried August Bürger
Eine Frau von innerer Güte ist immer liebenswürdig befunden worden, und eine, die noch nach drei Tagen hässlich gefunden wird, ist gewiß nicht liebenswürdig
— Ludwig Börne
Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihn im vollsten Maß gegen die, welche verachten.
— Georg Büchner