Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man ganz besonders nötig.
— Jean de la Bruyère
39 Sprüche
Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man ganz besonders nötig.
— Jean de la Bruyère
Was man am wenigsten gerne wechselt, sind, neben der Behausung, die Gedanken.
— André Gide
Etwas aus "Pflichtgefühl" tun, heisst eben noch lange nicht, aus Liebe zu einem Menschen zu handeln.
— Prentice Mulford
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren
— Charlotte Bronté
Im Paradiese selber träfe man wohl einen an, den man nicht leiden kann.
— Conrad Ferdinand Meyer
Beten ist kein Katzengeschrei.
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt.
— Vincent van Gogh
Sei nicht ganz Zucker, oder die Welt wird dich verschlucken! Sei nicht ganz Wermut, oder sie wird dich ausspucken!
Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.
— Georg Büchner
Die Bosheit und Missgunst kann sich den Anschein von Freiheit geben.
— Tacitus
Man ist was man isst, wer zum Beispiel Knoblauch isst neigt dazu, ein Eremit zu sein
— Franklin P. Jones
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber.
— Jean Paul
Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Mühl ohne Gang, Glock ohne Klang, Hand ohne Gaben, Schul ohne Knaben, will niemand haben.
Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.
— Oliver Goldsmith
Ein Perlenkranz von Frauentränen, den Schmuck soll sich kein Mann ersehnen!
— Felix Dahn
Was zu Unrecht allgemeine Ablehnung erfährt, kehrt meist unter neuer Bezeichnung wieder.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine unbeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Für einen Arzt und einen Richter ist es schwer, kein Verächter der Menschen zu werden.
— Theresa Keiter
Wenn stets die Rechnung neben dem erkauften Vergnügen liegt, hört es auf »Vergnügen« zu sein.
— Heinrich Martin
Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale.
— Jacob Christoph Burckhardt
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.
— Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)
Ein Lehrer ohne Freudigkeit ist eine Uhr ohne Feder
— Friedrich Polack
Ich hege keine Achtung für die Leidenschaft der Gleichheit, die mir nur eine Idealisierung des Neides erscheint.
— Oliver Wendell Holmes
Zeitvertreib ist etwas Abscheuliches. Man verscheucht dabei das, was man am dringendsten braucht.
— Frederico Garcia Lorca
Eine unerschöpfliche Quelle menschlichen Vergnügens ist das menschliche Missvergnügen.
— Otto Weiss
Sehr scharf wird da und dort das Strebertum verurteilt, zumal von Strebern.
— Otto Weiss
Es wandeln viele auf verbotenen Wegen und schämen sich, wenn sie einander begegnen.
— Otto Weiss
Worte können ihren Sinn sehr ändern – durch das Übelwollen derer, die sie anhören!
— Otto Weiss
Aus der Unsitte, die Blutsverwandte räumlich zusammen leben lässt, entspringt oft unabsehbarer Schaden.
— Prentice Mulford
Man schilt die Zeit schlecht, weil man nicht die erforderliche Stärke für die Aufgaben besitzt, die sie stellt.
— Richard Rothe
Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, mit Verdrießlichkeit wohl den Mann
— Adelbert von Chamisso
Es ist unerträglich, diejenigen hochzuschätzen, die es nicht verdienen
— Christina I. von Schweden
Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.
— Gottfried August Bürger
Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihn im vollsten Maß gegen die, welche verachten.
— Georg Büchner
Hunde, die jedermanns Gesellen sind, hat man nicht gern.
Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen.