Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt
— George Bernard Shaw
357 Sprüche
Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt
— George Bernard Shaw
Zuerst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann bekämpfen sie dich und dann verlieren sie gegen dich
— Mahatma Gandhi
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
— Dalai Lama
Es gibt auch Spiegel, in denen man erkennen kann, was einem fehlt.
— Christian Friedrich Hebbel
Eifersucht ist die unnötige Besorgnis um etwas, das man nur verlieren kann, wenn es sich sowieso nicht lohnt, es zu halten.
— Ambrose Bierce
Ich fürchte, die Tiere betrachten den Menschen als ein Wesen ihresgleichen, das in höchst gefährlicher Weise den gesunden Tierverstand verloren hat.
— Friedrich Nietzsche
Verlorengegangenes Vertrauen ist schwer zurückzugewinnen, denn Vertrauen wächst nicht nach, wie ein Zehennagel.
— Johannes Brahms
Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt. Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.
— George Moore
Pünktlichkeit stiehlt uns die beste Zeit.
— Oscar Wilde
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
— William Shakespeare
Das Glück ist wie ein Brillengestell. Man sucht es, bis man darauf tritt, und dann ist es hinüber.
— Annette von Droste-Hülshoff
Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik.
— Karl Theodor Jaspers
Das Weltall wird der Menschheit keine Träne nachweinen
— Albert Einstein
Liebe ist nie verloren. Wird sie nicht erwidert, so fließt sie zurück und tröstet und reinigt das Herz.
— Washington Irving
Wenn Wörter ihre Bedeutung verlieren, verlieren Menschen ihre Freiheit.
— Konfuzius
Der Name oder die Person: Was ist wichtiger ? Die Person oder der Besitz: Was ist mehr ? Gewinnen oder verlieren: Was ist schlimmer ?
— Laotse
Oft schmerzt uns, wenn wir betrogen wurden, noch mehr die Demütigung als der Verlust.
— Otto Weiss
Nichts ist jemals ganz erobert. Alles muss täglich von neuem erobert werden, oder es geht verloren
— Romain Rolland
Wenn uns etwas aus dem gewohnten Gleis wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren. Dabei fängt nur etwas Neues, Gutes an. Solange Leben da ist, gibt es auch Glück.
— Leo Tolstoi
Die Menschen vergessen schneller den Tod ihres Vaters als den Verlust des Erbes.
— Nicolaus Machiavelli
Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.
— Albert Schweitzer
Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch den Tod einsam.
— Friedrich Nietzsche
Unsere Erfahrung setzt sich mehr aus verlorenen Illusionen zusammen als aus gewonnenen Einsichten.
— Joseph Roux
Die Freude ist ein Moment, unverpflichtet, von vornherein zeitlos, nicht zu halten, aber auch nicht eigentlich wieder zu verlieren.
— Rainer Maria Rilke
Mit dem Tod seiner Eltern verliert man ein Stück seiner Vergangenheit, mit dem des Partners einen Teil seiner Gegenwart, mit dem seines Kindes ein Teil seiner Zukunft.
— Antoine de Saint-Exupéry
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
— Eduard Mörike
Jeden Abend sind wir um einen Tag ärmer.
— Arthur Schopenhauer
Das Glück sieht klein aus, wenn man es in den Händen hält. Aber lass es ziehen und du siehst, wie groß und kostbar es ist.
— Maxim Gorki
Verloren ist, wer den Humor verlor.
— Otto Julius Bierbaum
Ich will lieber geschäftlich als charakterlich versagen.
— Michel de Montaigne
Der König, der die Unterstützung seiner Bürger verliert, ist kein König mehr.
— Aristoteles
Gut ist, Leben erhalten und fördern, böse ist, Leben vernichten und hemmen
— Albert Schweitzer
Wer liebt, der hat den Schlüssel zur letzten Wahrheit gefunden; wer hasst, steht vor dem Nichts
— Martin Luther King
Beginn und Ende der Liebe künden sich an in der Verlegenheit, mit dem anderen allein zu sein.
— Jean de la Bruyère
Der Tod ist nur ein Pfeil, der bei der Geburt abgeschossen wird und uns dann trifft.
— Jean Paul
In der Freundschaft vertraut man ein Geheimnis an, in der Liebe entwischt es einem.
— Jean de la Bruyère
Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er 20 oder 80 Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er 20 oder 80 Jahre zählen
— Henry Ford
Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
— Gustav Walter Heinemann
Man wird in der Regel keinen Freund dadurch verlieren, dass man ihm ein Darlehn abschlägt, aber sehr leicht dadurch, dass man es ihm gibt
— Arthur Schopenhauer
Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.
— Stefan Zweig
Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verlorengeht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück. Es kommt alles noch viel herrlicher wieder.
— Rainer Maria Rilke
Trenne dich nie von deinen Illusionen! Sind sie verschwunden, so magst du noch existieren, aber du hast aufgehört zu leben.
— Mark Twain
Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.
— Otto von Bismarck
Man weiß, dass die akute Trauer nach solch einem Verlust ablaufen wird, aber man wird ungetröstet bleiben, nie Ersatz finden. Alles, was an seine Stelle rückt, und wenn es sie auch ganz ausfüllen sollte, bleibt doch etwa …
— Sigmund Freud
Ein an die Macht gekommener Freund ist ein verlorener Freund.
— Henry Adams
Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise, schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben und ist nichts in Sicht geblieben, als der letzte dunkle Punkt.
— Theodor Fontane
Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.
— François de la Rochefoucauld
Adam verlor das Paradies nur deshalb, weil es ihm geschenkt wurde.
— Christian Friedrich Hebbel
Vielleicht müssen wir alle ein wenig ärmer werden, damit wir reicher werden.
— Horaz
Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.
— Rabindranath Tagore
Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegung des Rechts zustünd …
— Baruch de Spinoza
Satire ist Humor, der die Geduld verloren hat.
— Kurt Tucholsky
Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt
— Johann Wolfgang von Goethe
Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung.
— Albert Schweitzer
Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.
— Honoré de Balzac
Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.
— Laotse
Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man's geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump.
— Emil Gött
Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit.
— Napoleon
Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.
— Charles Caleb Colton
Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: Das Spiel. Aber wenn es einem gleichgültig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?
— Charles Baudelaire
Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.
— Hesiod
Wer besitzt, der lerne verlieren, wer im Glück ist, lerne Schmerz.
— Friedrich von Schiller
Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.
— Otto von Bismarck
Was Du erlebt, kann Dir kein Gott mehr rauben.
— Rupert Johann Hammerling
Wenn man einen freien Markt vernichtet, schafft man einen Schwarzmarkt. Wenn man zehntausend Vorschriften erlässt, vernichtet man jede Achtung für das Gesetz.
— Winston Churchill
wer nicht verlieren kann, verdient auch nicht zu gewinnen
— John F. Kennedy
Ein gutes Leben hat nur selten einen Menschen ruiniert. Was den Menschen ruiniert, glaubt mir, sind die dummen Geschäfte.
— Carl Fürstenberg
Es lohnt für viele nicht, des Verstandes sich zu echauffieren. Was man nicht hat, das kann man nicht verlieren.
— Josef Bordat
Man trägt oft am schwersten an dem, was man weggeworfen hat.
— Peter Sirius
Respekt und Achtung verlieren sich am schnellsten in der Wut.
— Julian Scharnau
Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden
— Wilhelm Busch
Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat.
— Publius Syrus
Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.
— William Shakespeare
Ein alter und erfahrener Lotse verliert sein Schiff durch zu große Selbstsicherheit. Ein junger Lotse verliert es aus Unkenntnis und Mangel an Erfahrung.
— Daniel Defoe
Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen; sie hört auf zu leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten.
— François de la Rochefoucauld
Wahre Liebe beginnt erst nach dem Verlust sämtlicher Illusionen und zaubert doch neue hervor.
— Martin Kessel
Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.
— Karl Marx
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.
— Leopold von Ranke
Wer gewinnen kann, ist Sieger über andere. Wer verlieren kann, ist Sieger über sich selbst.
— Rainer Haak
Ruhe zieht das Leben an. Unruhe verscheucht es; Gott hält sich mäuschenstill, darum bewegt sich die Welt um ihn.
— Gottfried Keller
Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.
— Seneca
Manches Vergnügen besteht darin, dass man mit Vergnügen darauf verzichtet.
— Peter Rosegger
Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.
— Emil Gött
Der Egoismus stellt sich als bester Freund vor und verscheucht dir alle Freunde.
— Eleonore van der Straten-Sternberg
Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.
— Francois Rabelais
Auf das Schöne, das keine Freude bringt, verzichte ich gern und verachte auch seine törichten Anbeter.
— Epikur
Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
— Annette von Droste-Hülshoff
Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.
— Jean de la Bruyère
Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und vermehrt um jeden u …
— Rainer Maria Rilke
Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.
— Samuel Butler
Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.
— Henry Ward Beecher
Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.
— Guy de Maupassant
Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zuviel gewinnen möchte.
— Jean de La Fontaine
Es gleicht, wer jedem zu raten, statt einem zu helfen, wählt, einer tüchtig sausenden Mühle, der es an Steinen fehlt.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.
— Platon
Männer und Frauen, die zu viel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben.
— Otto von Leixner
Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.
— Samuel Johnson
Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.
— Christian Friedrich Hebbel
Alles Lernen ist nicht einen Heller wert, wenn Mut und Freude dabei verlorengehen
— Johann Heinrich Pestalozzi
Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren
— Mark Twain
Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.
— Jean-Jacques Rousseau
Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert.
— Robert Musil
Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.
— John Steinbeck
Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.
— Theodor Fontane
Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.
— Jeremias Gotthelf
Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.
— José Ortega y Gasset
Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.
— Frank Wedekind
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.
— Else Pannek
Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.
— Else Pannek
Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt
— Nicolaus Machiavelli
Der Mensch ist verloren, der sich für ein Genie hält.
— Georg Christoph Lichtenberg
Die Ehe ist ein Vertrag, bei dem der Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit man ihm die andere Hälfte kocht;
— Franklin P. Jones
Wer sich weigert, eine einmalige Gelegenheit wahrzunehmen, verliert den Preis so sicher als ob er gescheitert wäre
— William James
Willst du etwas los sein, leihe es einem guten Freund.
— Titus Maccius Plautus
Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr da sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.
— Gustave Flaubert
Auch eine nur leicht inflationäre Entwicklung ist so etwas wie eine entschädigungslose Enteignung zugunsten der Öffentlichen Hand
— Ludwig Erhard
Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst.
— Dalai Lama
Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.
— Heinrich Laube
Wenn der Sünder seine Ehre verliert, so schleudert er ihr in seiner Verzweiflung nur zu oft die ganzen Überreste seiner Tugend nach.
— Thomas Babington Macaulay
Schon manche Liebe ging zugrunde an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit noch keine.
— Otto Weiss
Lieber Geld verlieren als Vertrauen.
— Robert Bosch
Wer irdisch' Glück zu hoch geschätzt, wird beim Verlust sehr tief verletzt.
— Heinrich Martin
Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.
— Seneca
Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.
— Oswald Spengler
Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird
— Mark Twain
Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.
— Friedrich Nietzsche
Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.
— Heinrich Leuthold
Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.
— Wilhelm von Humboldt
Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Haß aufkommt droht Untergang.
— Mahatma Gandhi
Wenn die Gegenwart über die Vergangenheit zu Gericht zu sitzen versucht, wird sie die Zukunft verlieren.
— Winston Churchill
Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
— Oswald Spengler
Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
— Friedrich Nietzsche
Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht auch gegeben hat.
— Sophokles
Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür.
— George Bernard Shaw
Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.
— Carl Fürstenberg
Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.
— Stefan Zweig
Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.
— Johannes Calvin
Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen auch nicht alles Tun und alle Dinge plötzlich jeden Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt.
— Antoine de Saint-Exupéry
Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.
— Christian Friedrich Hebbel
Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.
— Oscar Wilde
Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.
— Johann Gottfried Herder
Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.
— John Galsworthy
Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen, aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf, wenn es fallen will.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Der Bescheidene hat alles zu gewinnen, der Stolze alles zu verlieren: Denn die Bescheidenheit hat es immer mit dem Edelmut und der Stolz mit dem Neid zu tun.
— Antoine de Rivarol
Würde man den Zeitungen den Fettdruck nehmen, um wie viel stiller wäre es in der Welt -!
— Kurt Tucholsky
Durch längeres Zusammenleben können wir einen Freund verlieren, durch Trennung nie.
— Wilhelm Müller
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern, was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
— Antoine de Saint-Exupéry
Es ist nun einmal so, dass man immer dem glaubt, der Gutes verspricht. Daher kommt es auch, dass man den Ärzten so viel Vertrauen schenkt und dass man oft, indem man ihnen glaubt, die eigene Habe verliert.
— Nicolaus Machiavelli
Es ist zwischen Wissen und Tun ein himmelweiter Unterschied. Wer aus dem Wissen allein sein Handwerk macht, der hat wahrlich acht zu geben, dass er das Tun nicht verlerne.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Ach, hängt das wirklich von uns ab? Liebe ist ein Zwang, und dann sind wir verloren.
— Giacomo Casanova
Dem Verschwender fehlt viel, dem Geizigen alles.
— Publius Syrus
Nichts ist so undenkbar wie das Denken; es sei denn, die Abwesenheit des Denkens
— Samuel Butler
Die Eifersucht wird zwar immer mit der Liebe geboren, aber sie stirbt nicht immer mit ihr
— François de la Rochefoucauld
Verlieren gibt uns die Chance, es noch intelligenter zu probieren
— Henry Ford
Wenn du mit Sieg und Niederlage gleichermaßen fertig wirst, dann bist du ein richtiger Mensch
— Rudyard Kipling
Mehr Dampf in einer Lokomotive erzeugen, als nötig ist für ihre höchste Bewegung, ist die Tat eines wahnsinnig gewordenen Maschinenführers. So ist der Mensch! Er rast dahin den Weg des Lebens und wird zu Brei zermalmt au …
— Peter Altenberg
Wer von allen weiß, wie lange Kindheit dauert? Bei manchen Wesen ist sie früh verloren; bei manchen dauert sie das ganze Leben.
— Paul Keller
Ein Volk, das seine eigene Sprache verlernt, gibt sein Stimmrecht in der Menschheit auf und ist zur stummen Rolle auf der Völkerbühne verwiesen.
— Friedrich Ludwig Jahn
Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.
— Else Pannek
Wer einen ebenbürtigen Gegner überlebt, wird entdecken, dass ihm etwas fehlt.
— Otto von Bismarck
Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.
— William Somerset Maugham
So geht es vielen: Sie flüchten immer wieder in jene ideale Welt, aus der sie immer wieder hinausgeworfen werden.
— Otto Weiss
Wie viele treue und besorgte Blicke aus lieben Augen gehen einem verloren, während man auf das Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet!
— Wilhelm Raabe
Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt: Er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.
— Gustav Freytag
Auf der Welt gibt es nur deshalb Liebe, weil die Menschen an die Unsterblichkeit glauben. Mit dem Aufhören des Glaubens würde die Liebe vernichtet werden.
— Fjodor M. Dostojewski
Im Westen hat man Christus verloren, und deshalb kommt der Westen zu Fall, einzig und allein deshalb.
— Fjodor M. Dostojewski
Die Frau die nachdenkt, ist verloren.
— Joseph Addison
Ein edler Mensch kann nie sein kindliches Herz verlieren.
— Max von Schenkendorf
Wenn etwas nützlich wird, hört es auf schön zu sein.
— Théophile Gautier
Das Essen, nicht das Trinken brachte uns ums Paradies
— Wilhelm Müller
Alle Männer sind so, sie schätzen gering, was sie besitzen, und kehren begierig zu dem zurück, was sie durch eigene Schuld verloren haben.
— Alfred de Musset
Nach Meinung der Sozialisten ist es ein Laster, Gewinne zu erzielen. Ich bin dagegen der Ansicht, dass es ein Laster ist, Verluste zu machen.
— Winston Churchill
Es könnte sein. daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert
— Immanuel Kant
Gewalt vernichtet was das Leben lebenswert macht
— Else Pannek
Es ist besser, Liebe empfunden und Verlust erlitten zu haben, als niemals geliebt zu haben.
— Alfred Lord Tennyson
Bewerte deine Erfolge daran, was du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.
— Dalai Lama
Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage
— David Lloyd George
Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Geselligkeit ist die Kunst, den Umgang mit sich selbst zu verlernen.
— Oscar Blumenthal
Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten. Aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; die verdirbt ihren Charakter.
— Gustav Freytag
Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.
— Oswald Spengler
Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden. Soviel du dir und anderen Freude stiehlst und verdirbst, tust du Sünde.
— Heinrich Friedrich Karl vom Stein
Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst
— Adolph Freiherr von Knigge
Wie oft das größte Glück zerstört ein Augenblick!
— Anaximander
Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.
— Christian Friedrich Hebbel
Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.
— Albert Camus
Alles in der Welt, das man in den Schrank stellt und nicht benutzt, das verliert an seiner Brauchbarkeit.
— Otto von Bismarck
Der erste Schritt zum Abenteuer ist oft der Verzicht auf ein Stück Bequemlichkeit.
— Rainer Haak
Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Zerstörung ist absolut keine Garantie für den Aufbau eines besseren Lebens
— Else Pannek
Wer sich verausgabt, verliert seine Identität. Wer sich nicht einsetzt, erwirbt sie nicht.
— Else Pannek
Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem.
— Else Pannek
Wenn der Mensch aufhört zu träumen, sich vom Universum abwendet, ihm den Rücken kehrt, wird die Geschichte der Menschheit enden.
— Thomas Edward Lawrence
Wer die Geduld verliert, verliert die Kraft
— Augustinus
Das schwerste Opfer, welches der Mensch zu bringen vermag, ist, sein Herz brechen zu lassen und seiner Liebe entsagen.
— Heinrich Martin
Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können
— Rabindranath Tagore
Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Nur die Kraft, die im Erleben der Widerstände stärker wird, kann sie überwinden. Die, die sich einfach dagegen auflehnt, verbraucht sich darin
— Albert Schweitzer
Liebe ist wie der Mond: Wenn sie nicht zunimmt, nimmt sie ab
— Konfuzius
Ein zerbrochener Mensch ist niemals ein Mensch, der in der Mitte steht. Er steht am Anfang oder am Ende.
— Rainer Haak
Lernen, ohne nachzudenken, ist verlorene Zeit; nachzudenken ohne zu lernen ist von Übel.
— Konfuzius
Was Du erhältst, nimm ohne Stolz an! Was Du verlierst, gib ohne Trauer auf!
— Mark Aurel
Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf goldenem Stuhl an üppiger Tafel seine Ruhe zu verlieren.
— Epikur
Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.
— Laotse
Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Der Liebe allein geht nicht nur nichts verloren, sondern es wird ihr noch gar viel gegeben.
— Augustinus
Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen: Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.
— Friedrich von Schiller
Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
— Alexander von Villers
Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht
— Angelus Silesius
Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.
— Georg Christoph Lichtenberg
Bist mit dem Glauben du gesegnet an Menschen, gib ihn nicht verloren, wenn unter einer Herde Toren dir auch einmal ein Schuft begegnet!
— Heinrich Leuthold
Hoffart wird gar leicht gelernt, aber schwer vergessen. Große Schüsseln kauft sie noch, hat sie nichts zu essen.
— Wilhelm Müller
Die Eifersucht wächst, solange man zweifelt; sie wird Raserei oder hört auf, sobald man vom Zweifel zur Gewißheit kommt.
— François de la Rochefoucauld
Mit der Energie aber schwindet jede andre Tugend hin. Ohne sie wird der Mensch Maschine. Man bewundert, was er tut; man verachtet, was er ist.
— Wilhelm von Humboldt
Es ist das Interessante an Büchern, über denen man eigentlich den Verstand verlieren müsste, dass man durch sie vielmehr an Verstand gewinnt.
— Christian Morgenstern
Das einzige Paradies ist das verlorene Paradies.
— Marcel Proust
Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!
— Bertolt Brecht
Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.
— Martin Buber
Die schlimmste Art ein Glück zu versäumen ist, es nicht zu glauben, dass man es erlebt.
— Arthur Schnitzler
Wenn jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten – dreißig Jahre später könnte kein Schlosser mehr auch nur eine Schraube anziehen.
— Thomas Alva Edison
Kein Mann ist so dumm, den Krieg herbeizuwünschen und nicht den Frieden; denn im Frieden tragen die Söhne ihre Väter zu Grabe und im Krieg die Väter ihre Söhne.
— Herodot von Halikarnassos
Herz, du verlierst sehr viel, wenn du nichts aushältst!
— Florence Nightingale
Nichts ist gewiss im Leben eines Menschen - ausser, dass er es verlieren muss.
— George Meredith
Man verliebt sich oft nur in einen Zustand des anderen, in seine Heiterkeit oder in seine Schwermut. Schwindet dieser Zustand dann, so ist damit auch der feine besondere Reiz jenes Menschen geschwunden. Daher die vie …
— Christian Morgenstern
Die schlechten Menschen gewinnen, wenn man sie genauer kennen lernt; die guten verlieren
— Immanuel Kant
Inwiefern sind Minister und Pantoffeln sich oft so gleich? Man gewinnt beide oft erst dann lieb, wenn sie abgetreten sind.
— Gottlieb Moritz Saphir
Wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben.
— Immanuel Kant
Das wähne nun keiner, dass er sich nicht entbehren ließ; Dein Tod oder meiner macht in der Welt noch keinen Riss.
— Eduard von Bauernfeld
Menschlich mache ich jede, künstlerisch gar keine Konzession; wer zu verlieren fürchtet, ist schon verloren.
— Gustav Mahler
Wie schnell wird die Ewigkeit alles bedecken, und wie viel hat sie schon bedeckt!
— Mark Aurel
Das Trinken ist fast das letzte Vergnügen, das uns die Jahre nehmen.
— Michel de Montaigne
Solange noch ein wenig gelacht wird, sind die Dinge in Ordnung. Sobald dieser höllische Ernst wie eine ölige See aufkommt, ist alles verloren.
— David Herbert Lawrence
Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.
— Leo Tolstoi
Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.
— Mark Twain
Recht ist Eigentum, das sich auf die Macht stützt. Mit der Macht wird auch das Recht hinfällig
— Antoine de Rivarol
Wenn man verheiratet ist, ist's aus mit dem Eigenwillen.
— Berthold Auerbach
Die Menschen vergessen eher den Tod des Vaters als den Verlust des väterlichen Erbteils.
— Nicolaus Machiavelli
Nur was wir ersehnen, ist unser Eigentum. Was wir besitzen, haben wir schon verloren.
— Karl Gustav Adolf von Harnack
Wie schnell endlich stürzt unter einem Nachfolger das bodenlose Gebäude zusammen, welches sein größerer Vorgänger zu rasch und prunkend, mehr zu den Zwecken seiner eigenen Phantasie als für die Dauer aufgetürmt hatte
— Johann Georg Adam Forster
Ich denke, dass eine tief in die Seele eingewachsene Empfindung sich niemals verliert, niemals altert.
— Stanislaw Brzozowski
Ein gewöhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund, der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert.
— Hugo von Hofmannsthal
Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf.
— Gottfried Keller
Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.
— Ludwig Börne
Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen: sie wieder los zu werden
— Mark Twain
Sieh dich vor, dass der Sinn für das Große dir nicht abhanden kommt, ehe du es gewahr wirst.
— Friedrich von Schlegel
Wer seine Schuld bezahlt, verringert sein Gut nicht.
— Christoph Lehmann
Der Verstand ist das einzige, was mancher verliert, ohne es besessen zu haben.
— Peter Sirius
Nichts von dem, was wir an Erfahrung, gewonnen haben, wird jemals verloren gehen.
— William Ellery Channing
Könnten wir alles mit eigener Kraft, wie bald wär Gott aus dem Himmel geschafft
— Wilhelm Müller
Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt
— Marie von Ebner-Eschenbach
Bewahre die Liebe in Deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.
— Oscar Wilde
Der Besitz wird durch das Besitzen meistens geringer.
— Friedrich Nietzsche
Wenn ich aufhören werde, mich zu entrüsten, werde ich zu altern begonnen haben.
— André Gide
Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sich ihre Anstrengungen.
— Mark Twain
Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.
— Jean Paul
Die Übertreibung ist eine Wahrheit, welche die Ruhe verloren hat.
— Khalil Gibran
Es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu verrichten; es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu vernichten.
— Friedrich von Logau
Viel haben ist nicht reich. Der ist ein reicher Mann, der alles was er hat, ohn' Leid verlieren kann.
— Angelus Silesius
Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…
— Ludwig Anzengruber
Was du verlieren kannst, hat keinen Wert.
— Emil Gött
Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben.
— Jean Paul
Ein Miteinander zweier Menschen ist eine Unmöglichkeit und, wo es doch vorhanden scheint, eine Beschränkung, eine gegenseitige Übereinkunft, welche einen Teil oder beide Teile ihrer vollsten Freiheit und Entwicklun …
— Rainer Maria Rilke
Seit die Vergangenheit aufgehört hat, ihr Licht auf die Zukunft zu werfen, irrt der menschliche Geist in der Finsternis.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Der Staat kann uns nichts geben, ohne uns anderer Dinge zu berauben
— Christian Johann Heinrich Heine
Kein Geld ist vorteilhafter angelegt als das, um das wir uns haben prellen lassen. Denn wir haben dafür Erfahrung eingehandelt.
— Arthur Schopenhauer
Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.
— Benjamin Franklin
Geld ist rund und bleibt nicht liegen, aber Bildung bleibt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Geld verloren, nichts verloren. Vertrauen verloren, alles verloren
— Robert Bosch
Je mehr sich Glück auf Glück häuft, desto mehr Gefahren laufen sie, auszugleiten und alle miteinander niederzustürzen.
— Baltasar Gracián y Morales
Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.
— Friedrich von Schlegel
Manche Leute verstehen unter einem stillen Teilhaber einen Mann, der keinen Krach schlägt, wenn er Geld verliert.
— Henry Ford
Köpfe, die nur den Nutzen und das Brauchbare bedenken, vernutzen und verbrauchen die Welt.
— Friedrich Georg Jünger
Ist das Leben unglücklich, so ist es mühselig zu ertragen, ist es glücklich, so ist es furchtbar, es zu verlieren. Beides kommt aufs gleiche heraus.
— Jean de la Bruyère
Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung
— August von Kotzebue
Eine vollkommene Ordnung wäre der Ruin allen Fortschritts und Vergnügens.
— Robert Musil
Wer eine neue wissenschaftliche Wahrheit entdeckt, musste vorher fast alles, was er getan hatte, zerstören.
— José Ortega y Gasset
Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen, als die Furcht es zu verlieren.
— Antoine de Rivarol
Die Welt ist rauh und dumpf geworden; die Stimm entfiel ihr nach und nach, die einst in tönenden Akorden zum offnen Ohr des Menschen sprach.
— Friedrich Rückert
Ohne Gelegenheit ist die Hand des Starken in Fesseln; nützet dem Löwen die Kraft, dem man die Klaue geraubt?
— Johann Gottfried Herder
In deiner Zelle erlangst du wieder, was du draußen häufig verlierst
— Thomas à Kempis
Deine Freunde sind jung, es wird dir mit ihnen ergehen, wie mit den Früchten dem Baum: Reifen sie, fallen sie ab!
— Christian Friedrich Hebbel
Eine einzige offenkundige Lüge des Lehrers gegen seinen Zögling kann den ganzen Ertrag der Erziehung zunichte machen.
— Jean-Jacques Rousseau
Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren.
— Johann Gottfried Seume
Nur die Künstler verderben die Kunst.
— Franz Grillparzer
Wie viel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst die Neigung und die Fähigkeit, Einfaches zu genießen.
— Alexander von Villers
Alles auf einmal tun zu wollen zerstört alles auf einmal.
— Georg Christoph Lichtenberg
Das Glück gleicht oft den reichen, verschenderischen Frauen, welche die Häuser ruinieren, denen sie eine große Mitgift zugebracht haben.
— Nicolas Chamfort
Frauen betrauern einen Verlust - Männer erinnern sich.
— Tacitus
Nackt ward ich zur Welt geboren, nackt scharrt man in's Grab mich ein: Also hab' ich durch mein Sein nichts gewonnen, nichts verloren.
— Aloys Blumauer
Drücke den Pfeil zu schnell nicht ab, der nimmer wiederkehrt. Glück zu zerstören ist leicht, wiederzugeben schwer.
— Johann Gottfried Herder
Nichts ist verloren, wo der Same des Guten bleibt
— Johann Georg Adam Forster
Nichts wird uns mehr den Frieden rauben, als: Aberglauben
— Heinrich Martin
Die Natur besiegen zu können, ist ein intellektueller Trugschluss. Besiegen setzt bekämpfen und vernichten voraus.
— Else Pannek
Wir wurden nicht aus dem Paradies vertrieben. Es war umgekehrt, wir haben das Paradies vertrieben.
— Else Pannek
Habgier zerstört den Gierigen, Habgier und Macht haben größere Dimensionen.
— Else Pannek
Ein Tor erkennt, was er in Händen hält, als trefflich erst, wenn es verloren ist.
— Sophokles
Man verliert sein Herz an so vieles, da kann man es auch einmal an etwas gewinnen
— Peter Altenberg
Die Hoffnung aufgeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preisgeben.
— Pearl S. Buck
Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal. Wer feig des einen Tages Glück versäumt, er holt’s nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen
— Theodor Körner
Man stattet den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit loszuwerden.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Mit jeder untergehenden Monarchie verdunkelt sich der Himmel, denn er verliert einen Stern. Republik, das ist freigesetzte Scheußlichkeit
— Anatole France
Ohne Fantasie hätte die Menschheit den Mut zum Weiterexistieren längst verloren.
— Christian Morgenstern
Wer reich wird, wird ärmer, denn er verliert viele Wünsche.
— Wilhelm Raabe
Wer Glück will muss erwerben, was ihm kein Schicksalsschlag entreißen kann.
— Augustinus
Ein Taler, der in deinem Beutel, wird dich vor anderen mehr erheben als zwanzig, die du ausgegeben.
— Barthold Heinrich Brockes
Die Arbeit ist immer mehr wert als der Preis, den man für sie zahlt. Das Geld verschwindet, die Arbeit aber bleibt.
— Maxim Gorki
Verluste sind Quittungen nicht gezeigter Dankbarkeit
— Theodor Körner
Energie geht nicht verloren.
— Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz
Wenn uns etwas aus dem gewohnten Geleise wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren, dabei fängt etwa Neues, Gutes an.
— Leo Tolstoi
Doppelt gewinnt, wer vergißt, was verloren.
— Franz Grillparzer
Das Schlimmste für den Menschen ist, den Glauben an die Zukunft zu verlieren.
— Nikolaus B. Enkelmann
Männer, die sich vom Umgang mit Frauen fernhalten, hören auf, liebenswürdig zu sein.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.
— Conrad Ferdinand Meyer
Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert.
— James Legge
Wer viel Angst hat, seine Originalität zu bewahren, ist allerdings im Begriff, sie zu verlieren
— Robert Schumann
Starre nicht auf den Ablauf der Zeit. Fülle sie mit Arbeit, und du wirst dich nicht über den Verlust an Lebenszeit beklagen
— Francesco Petrarca
Nichts ist verschlossen genug, nichts zu hoch, nichts zu dunkel für Diebe und Räuber.
— Francesco Petrarca
Die Reue eines verlorenen Lebens wird zur Furie mancher Menschen, die zu spät einsehen, was sie tun sollten, und was sie wirklich getan haben.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Krankheit ist nichts anderes als ein Versuch des Körpers krankmachende Stoffe loszuwerden
— Thomas Sydenham
Warum, so fragte ich mich schon oft, verlieben sich so viele Mädchen in jene Manieren eines Mannes, die er in der Ehe ablegen wird.
— Otto Weiss
Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.
— Edward Young
Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.
— Edward Young
Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.
— Laotse
Wenn beim rechten Handeln nicht mehr anden Erfolg gedacht wird, schwinden Ehrgeiz und Zorn.
— Bernhard Freidank
Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.
— Bernhard Freidank
Unsere größte Not liegt im inneren Versiegen der Lebensquellen, und kein Mittel von draußen her kann diese Not erfassen und lindern.
— Sebastian Faber
Wer statt der Wahrheit die Bequemlichkeit für sein Leben hält und dieses Leben sucht, der wird's verlieren, wem's aber auf sein Lebern nicht ankommt, sondern nur auf seine Wahrheit, der wird's finden.
— Heinrich Lhotzky
Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur
— George Sand
Menschen, deren äußere Erfolge zu ihrem Glück genügen, vertrocknen innerlich.
— Fanny Lewald
Nichts will so zart, so unausgesetzt gepflegt sein, als die Blume des Besitzes. Wenige bedenken das und lassen daher ihr Schönstes verkommen. Eine verwelkte Liebe, ein verstorbenes Vertrauen blüht nimmer wieder auf.
— Henriette Wilhelmine Hanke
In jeder neuen Beziehung ist neben der Realität ein wenig Illusion, deren Verlust zur ersten Bewährungsprobe wird.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Einen Glauben kann man verlieren und wieder finden. Der Verlust der Glaubwürdigkeit ist endgültig.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Was wir haben, können wir verlieren, aber doch niemals was wir sind!
— Wilhelmine von Hillern
Anstrengung zerstört die Schönheit - die Schönheit der Züge, die des Ausdrucks nicht.
— Ida Hahn - Hahn
Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.
— Wilhelmine von Hillern
Es mag wohl hart sein, ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es verlor, – aber ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es freiwillig von sich gestoßen, das ist ein Schmerz der Reue, der am Leben nagt.
— Wilhelmine von Hillern
Das, wofür du keinen Sinn hast, geht für dich verloren, wie die Farbenwelt dem Blinden.
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Es ist nichts verloren, und in keiner Rücksicht, nur unser Auge vermag die lange unendliche Kette von der Ursache zu allen Folgen nicht zu übersehen.
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Um verlorenes Geld und Gut werden die aufrichtigsten Tränen geweint.
— Juvenal
Es ist schändlich, um des Lebens willen den Sinn des Lebens zu verlieren.
— Juvenal
Eine verschwenderische Frau merkt nicht des Vermögens verschwinden.
— Juvenal
Wie ohnmächtig stehen wir da vor dem Weltgang, indem es keine rückwärtsleitende Macht über geschehene Dinge gibt, welche wieder herstellen könnte, was wir verloren haben.
— August Pauly
Hoffen und gewinnen, verlieren und resignieren, das ist die steigende und fallende Welle des Lebens.
— August Pauly
Es ist dem Verstand selber nicht wohl, wenn er ganz allein zurückgeblieben ist in der Seele eines Menschen und alles fortgegangen ist, was warm war.
— August Pauly
Unendlich ist die Welt und dennoch verschwindet ihre Unendlichkeit gegenüber dem Gehalt eines Kleinsten, wie es ein edler Mensch ist, über dessen Gewinn oder Verlust wir alle Sterne vergessen.
— August Pauly
Es gibt Menschen, die nur so lange auf unserer Erde bleiben, als das Leben des Menschen ein engelhaftes ist, d.h. in der Kindheit, und uns dann lächelnd verlassen. Den Zurückgebliebenen ist es dann, als ob sie einen Blic …
— August Pauly
Mit dem Lernen betrügen wir die Zeit, die alles mit sich fortnimmt. Sie muss uns etwas zurücklassen.
— August Pauly
Ist das gegenseitige Erkennen in der Liebe nicht oft auch der Verlust der Liebe?
— Heinrich Martin
Wie viel Glück und Freude geht uns oft unbeachtet und spurlos verloren, deren Wert wir erst nach dem Verluste erkennen.
— Heinrich Martin
Der Mangel an Geist und Lebenskraft Erstickt im Menschen den Lebenssaft.
— Heinrich Martin
Die Ehre gleicht einer abschüssigen, unzugänglichen Insel. Man kann nicht wieder zu ihr zurück, wenn man sie einmal verlassen hat.
— Nicolas Boileau-Despreaux
Man redet heute so viel von Liebe. Nachdem die Reiche dieser Welt in Hass untergegangen, sucht jeder nach dem verlorenen Kleinod, jeder jagt nach einer andern Seite, und was er findet, bringt er heim, laut verkündend, da …
— Maria Waser
Nichts, was wir lieben, nimmt uns der Tod; es lebt weiter in unserm innersten Wesen, wie es vorher in uns gelebt hat.
— Richard Fedor Leopold Dehmel