Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiter zu leben.
— Sokrates
202 Sprüche
Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiter zu leben.
— Sokrates
Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend findet.
— Albert Schweitzer
Wenn dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht, und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns, gehei …
— Khalil Gibran
Der Gedanke über Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.
— Friedrich Nietzsche
Optimist: Die Hoffnung stirbt zuletzt. – Pessimist: Aber sie stirbt.
— Josef Bordat
Wenn auch die Menschen sterblich sind, die ich liebe, es ist doch das Unsterbliche, was ich an Ihnen vor allem liebte.
— Franz von Sales
Ich bin von euch gegangen, nur für einen Augenblick, und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.
— Antoine de Saint-Exupéry
Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall.
— Wilhelm Busch
Es ist unser Irrtum, dass wir den Tod in der Zukunft erwarten. Er ist zum Großteil schon vorüber. Was in unserem Leben hinter uns liegt, hat der Tod.
— Seneca
Das macht den vollendeten Charakter aus: jeden Tag so leben, als wäre es der letzte, und weder erregt noch verkrampft und unecht zu sein.
— Mark Aurel
Wenn Dir ein Narr erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht, und das, was einmal tot ist, niemals wiederkehrt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns, gehe …
— Khalil Gibran
Die Zeit ist ein großer Lehrer. Das Unglück: Sie tötet ihre Schüler.
— Buddha
Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
— Albert Einstein
Wenn Du an mich denkst, erinnere Dich an die Stunde, in welcher Du mich am liebsten hattest
— Rainer Maria Rilke
Du hast uns zu Dir hin erschaffen, o Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht, o Gott, in Dir
— Augustinus
Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.
— Friedrich von Schiller
Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.
— Arthur Schopenhauer
Mit dem Tod seiner Eltern verliert man ein Stück seiner Vergangenheit, mit dem des Partners einen Teil seiner Gegenwart, mit dem seines Kindes ein Teil seiner Zukunft.
— Antoine de Saint-Exupéry
Ein Friedlicher ist einer, der sich totschießen läßt, um zu beweisen, dass der andere ein Aggressor gewesen ist.
— Ludwig Marcuse
Wenn ein Politiker stirbt, kommen viele zur Beerdigung nur deshalb, um sicher zu sein, dass man ihn wirklich begräbt.
— Georges Clemenceau
Lebe jeden Tag, als wäre es dein Letzter, denn irgendwann wird einer dein Letzter sein.
— Publius Syrus
Wenn der Tod unsere Augen schließt, werden wir in einem Lichte stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.
— Arthur Schopenhauer
Ein Weiser wird sich nicht um sein Begräbnis kümmern
— Epikur
Angesichts des Todes endet aller Streit.
— Emile Zola
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.
— Antoine de Saint-Exupéry
Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.
— Platon
Freunde sind sich nahe, auch wenn sie getrennt sind; sie sind hilfsbereit, auch wenn sie krank sind; ja - was unmöglich zu sein scheint - sie leben auch, wenn sie schon gestorben sind.
— Marcus Tullius Cicero
Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert, denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.
— Franz von Sales
Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt.
— Christian Friedrich Hebbel
Wir wissen nichts vom Leben, wie könnten wir etwas vom Tod wissen?
— Konfuzius
Genieße jede Sekunde deines Lebens, denn du bist länger tot als lebendig.
— Otto Lilienthal
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
— Rainer Maria Rilke
Den Leib können sie töten, nicht aber die Seele.
— Ulrich Zwingli
Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen. Wer ist's, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad' erlangen? Das bist du, Herr, alleine
— Martin Luther
So kommt es nun geradezu aus dem Himmel zu dir als ein Ruf Gottes und als ein Geschenk seiner erbarmenden Liebe, damit du ganz du selber werdest und in Gott deine Erfüllung findest.
— Franz von Sales
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu erlernen
— Mark Twain
Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.
— Christian Fürchtegott Gellert
Einzig um zu Besitz zu kommen bringt sich der Mensch durch Arbeit ins Grab
— Oscar Wilde
Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.
— Honoré de Balzac
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde innewürde, das …
— Henry David Thoreau
Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt.
— Heinrich Zille
Dem Arbeiter, der kein Brot hat, ist es ganz einerlei, nach welcher Definition er verhungert.
— Daniel Spitzer
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.
— Michelangelo
Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.
— Joachim Ringelnatz
Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.
— Immanuel Kant
Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.
— Anselm von Canterbury
Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
— Augustinus
Der Tod geht uns Lebende nichts an. Solange wir leben, sind wir nicht tot. Wenn wir tot sind, leben wir nicht mehr.
— Epikur
Ohne ihn war nichts zu machen, keine Stunde hat er frei, schließlich als sie ihn begruben, war er endlich auch dabei.
— Wilhelm Busch
Der Tod entsetzt uns, selbst wenn wir wissen, dass er kommen wird.
— John Steinbeck
Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiterzuleben.
— Sokrates
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
— Bertolt Brecht
Man stirbt nicht, wenn man in den Herzen der Menschen weiterlebt, die man verlässt.
— Samuel Smiles
Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht. Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht. Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid; sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid. Wir treten au …
— Dietrich Bonhoeffer
Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.
— Johann Gottfried Seume
Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
— Friedrich Nietzsche
Wenn man sieht, was die heutige Medizin fertig bringt, fragt man sich unwillkürlich: Wie viele Etagen hat der Tod?
— Jean-Paul Sartre
Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.
— Wilhelm von Humboldt
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.
— Leopold von Ranke
Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kunden nur raten, Efeu zu pflanzen.
— George Sand
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus .....
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Leben? Wohl dem, dem es spendet Arbeit, Freunde, täglich Brot. Doch das Beste, was es sendet, ist das Wissen, dass es endet, ist der Ausgang, ist der Tod.
— Theodor Fontane
Die Ehe ... ist die allerdümmste soziale Selbstaufopferung, nur unsere Kinder haben einen Nutzen davon, und den Preis erfahren sie erst dann, wenn ihre Pferde die Blumen abgrasen, die auf unseren Gräbern wachse …
— Honoré de Balzac
Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Der Humor ist das bewusste Einatmen des Lebens, das nach dem Verhauchen nichts mehr fragt.
— Emil Gött
Ein Dramatiker stirbt heute nicht einmal, sondern mehrmals, umgebracht von den Regisseuren seiner Stücke.
— August Bebel
Aller Tod in der Natur ist Geburt, gerade im Sterben erscheint sichtbar die Erhöhung des Lebens
— Johann Gottlieb Fichte
Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben
— Jean Anouilh
Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.
— Saadi Moscharrefoddin
Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.
— Jean de la Bruyère
Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.
— Herbert George Wells
Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.
— Richard Wagner
Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!
— Karl Spitzweg
Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.
— Carl Leberecht Immermann
Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt
— Johann Wolfgang von Goethe
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
— Kurt Tucholsky
O lieb, solang du lieben kannst. O lieb, solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst. Und sorge, dass dein Herze glüht und Liebe hegt und Liebe trägt, solang ihm …
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.
— Christian Morgenstern
Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
— Sokrates
Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen, ein Hochzeitsfest unter Engeln.
— Khalil Gibran
Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen. Lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns
— Rainer Maria Rilke
Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen
— Augustinus
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
— Ludwig Anzengruber
Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung
— Romano Guardini
Besser in Ehren sterben, als sich durch feige Flucht retten.
— Roald Amundsen
Manche Männer, von denen man denkt, sie seien schon lange tot, sind bloß verheiratet.
— Oscar Wilde
Nur die Narren und die Toten ändern niemals ihre Meinung.
— James Russell Lowell
Es ist töricht und falsch, die Gestorbenen zu betrauern. Wir sollten lieber Gott danken, dass diese Menschen leben durften.
— George Smith Patton
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
— Jean-Paul Sartre
Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen
— Napoleon
Wir Menschen bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt, und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit, in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu säen.
— Georg Ebers
Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist
— Samuel Butler
Die Eifersucht wird zwar immer mit der Liebe geboren, aber sie stirbt nicht immer mit ihr
— François de la Rochefoucauld
Man glaubt für gewöhnlich, es gebe keine Steigerungsform von tot. Diese gibt´s aber doch: ausgestorben
— Martin Kessel
Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
— Edward Young
Härte und Steifheit sind die Gefährten des Todes, Weichheit und Zartheit die Gefährten des Lebens
— Laotse
Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohner sehen
— Thomas Carlyle
Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
— Ludwig Börne
Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen Tempel gebaut. An …
— Antoine de Saint-Exupéry
Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.
— Berthold Auerbach
Der Tod ist nicht für schlimm zu achten, dem ein gutes Leben vorangegangen
— Augustinus
Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.
— Matthias Claudius
Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.
— Johann Wolfgang von Goethe
Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.
— Rainer Maria Rilke
Die Zeit ist ein Augenblick. Unser Erdendasein wie unser Erdengang ein Fall durch Augenblicke.
— Jean Paul
Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen Den Vorhang zu und alle Fragen offen.
— Bertolt Brecht
Schöne Tage, nicht weinen, wenn sie vergangen, sondern lachen, dass sie gewesen
— Rabindranath Tagore
Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.
— Abraham a Sancta Clara
Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.
— Epiktet
Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfa …
— Hieronymus
Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.
— Vergil
Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd.
— Johann Wolfgang von Goethe
Man stirbt, wie man lebte; das Sterben gehört zum Leben, nicht zum Tod.
— Ludwig Marcuse
Das Leben kann als ein Traum angesehen werden und der Tod als Erwachen.
— Arthur Schopenhauer
Wie gutes Tagwerk frommen Schlummer bringt, so rechtes Leben einen fröhlichen Tod.
— Leonardo da Vinci
Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat. Heiliger Herre Gott, heili …
— Martin Luther
Ich scheide endlich aus dieser Welt, wo das Herz entweder zerbrechen oder zu hartem Erz werden muss.
— Nicolas Chamfort
Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist.
— Leonardo da Vinci
Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.
— Jean de la Bruyère
Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.
— Theodor Körner
Wenn ein Freund geht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt.
— Bertolt Brecht
Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen, und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen, welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben. Um mich der Tod will werben, im Tod werd ich gefangen, v …
— Jakob Arcadelt
O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh! Es wagt der alte Apfelbaum, Herze - wag's auch du.
— Theodor Fontane
Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.
— Publius Syrus
Kein Toter ist so begraben wie eine erloschene Leidenschaft
— Marie von Ebner-Eschenbach
Es liegt im Wesen des Akademischen, nur das Tote zu berücksichtigen, ganz sicher ist man nur dessen, was sich nicht mehr rühren kann.
— Ludwig Marcuse
Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.
— George Sand
Hab keine Angst, dass das Leben einmal zu Ende geht. Hab eher Angst, dass es nie richtig anfängt.
— John Henry Newman
Alles Denken ist wesentlich optimistisch. Der vollendete Pessimist würde verstummen und -sterben
— Christian Morgenstern
Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: geboren werden, leben und sterben. Aber er merkt nicht, wenn er geboren wird. Er leidet, wenn er stirbt. Und er vergisst zu leben.
— Jean de la Bruyère
Die, die von Sterben reden, leben am längsten.
— John Knittel
Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.
— H. L. Mencken
Um in unserer Zeit Erfolg zu haben, muss man entweder tot oder ein Deutscher sein! Am besten beides!
— Georges Bizet
Sterben ist nur die Übersiedlung von der Nordseite auf die Sonnenseite des Hauses.
— Max Frommel
Ein Mensch wie ich pfeift auf das Leben einer Million Menschen.
— Napoleon
Auf Grabschriften stehen auch die größten Lügen.
— Karl Julius Weber
Witwenschaft ist meist die einzige Entschädigung, die eine Frau für die Ehe bekommt.
— Bertha Freifrau von Suttner
Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist
— Leonardo da Vinci
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen ve …
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung
— Robert Koch
Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht da gewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?
— Karl Julius Weber
Einmal stirbst du, und dann ist alles Fragen zu Ende. Und wenn du stirbst, wirst du entweder alles erfahren, oder du wirst nicht mehr die Möglichkeit haben, zu fragen.
— Leo Tolstoi
Für mich ist die größte Entfaltung menschlichen Lebens, in Frieden und Würde zu sterben, denn das ist die Ewigkeit.
— Mutter Theresa
Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.
— Christian Friedrich Hebbel
Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.
— Detlef von Liliencron
Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.
— Johann Wolfgang von Goethe
Literatur ist Unsterblichkeit der Sprache.
— Friedrich von Schlegel
Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.
— August von Kotzebue
Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich
— Georg Christoph Lichtenberg
Großer Männer Grab ist die ganze Erde.
— Perikles
Leib und Seele in Harmonie find'st im Grab du, vorher nie.
— Conrad Ferdinand Meyer
Hör ich das Mühlrad gehen: Ich weiß nicht, was ich will - ich möcht am liebsten sterben, da wär's auf einmal still!
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Die Journalisten sind die Geburtshelfer und die Totengräber der Zeit.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Der Sarg, das sind die Bretter, welche die andere Welt bedeuten.
— Daniel Spitzer
Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!
— Johann Sebastian Bach
Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.
— Gorch Fock
Ein Heiliger ist ein toter Sünder, bearbeitet und neu herausgegeben.
— Ambrose Bierce
Was einer ist, was einer war, beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt, wir schaudern erst, wenn sie verstummt
— Hans Carossa
Enttäuschungen töten nicht und Hoffnungen lassen leben.
— George Sand
Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich
— Oscar Wilde
Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.
— Christian Johann Heinrich Heine
Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat
— Samuel Smiles
Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden. Darum …
— Laotse
Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen
— Theresia von Lisieux
Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt angehörten.
— Seneca
Fleischesser sind die lebenden Gräber ermordeter Tiere.
— Leo Tolstoi
Die Lüge tötet die Liebe. Aber die Aufrichtigkeit tötet sie erst recht.
— Ernest Miller Hemingway
Die Ärzte sollten nicht sagen: "Den habe ich geheilt", sondern: "Der ist mir nicht gestorben."
— Georg Christoph Lichtenberg
Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.
— Aristoteles
Drei Menschen können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei von ihnen tot sind
— Benjamin Franklin
Witz tötet, Humor macht lebendig! Er führt zum Nachdenken, während jener alles Denken wie durch einen scharfen Blitz beendet.
— Georg Christoph Lichtenberg
Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen, Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.
— John Milton
Ein Ideal, für das ein Mann oder eine Frau nicht kämpfen wollen, stirbt - das ist ein Naturgesetz.
— Kurt Tucholsky
Das Leben besteht nicht aus siebzig Jahren, sondern die siebzig Jahre bestehen aus einem fortwehenden Leben, und man hat allemal gelebt und genug gelebt, man sterbe, wann man will.
— Jean Paul
Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.
— Horaz
Die Tradition ist eine Ausdehnung des Wahlrechts. Tradition ist die Demokratie der Toten.
— Gilbert Keith Chesterton
Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst.
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Österreich ist ein seltsames Land. Man muss hier unbedingt schon gestorben sein, damit einen die Leute leben lassen.
— Gustav Mahler
Schlimmer als sterben ist die schimpfliche Ruhe.
— Niccolò Tommaseo
Wo keine Hoffnung ist, gibt es kein Sterben.
— Samuel Johnson
Ein jeder Tag bricht dir was ab von deiner Schönheit bis ins Grab.
— H. J. Christoph von Grimmelshausen
Die Wirkung, die der Mensch ausübt, ist der einzige Beweis, dass er lebt. Solange noch eine klägliche Erinnerung bleibt, ist der Mensch noch nicht tot.
— John Steinbeck
Nackt ward ich zur Welt geboren, nackt scharrt man in's Grab mich ein: Also hab' ich durch mein Sein nichts gewonnen, nichts verloren.
— Aloys Blumauer
Vor dem Sterben ist es gut, wenn der Mensch alleine ist.
— Reinhold Messner
Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Man glaub gewöhnlich, es gibt keine Steigerungsform von tot. Diese gibt es aber doch: ausgestorben
— Martin Kessel
Das Leben ist eine Krankheit, die tödlich endet
— Abraham Cowley
Wir sind das, was dann übrig bleibt, wenn das Vergängliche von uns genommen ist.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Gänse wollen immer im Nassen sein, lebendig im Wasser und tot im Wein.
— Giovanni Visconti
Gott schickt am End uns Leiden, auf dass uns diese Welt, wenn wir nun von ihr scheiden, nicht mehr so mächtig hält.
— Justinus Andreas Christian Kerner
Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet
— Perikles
Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.
— Charles Lamb
Die erste Wasserkur war die Sintflut und die tötete mehr, als sie heilte.
— Charles Lamb
Ein schönes Sterben ehrt das ganze Leben
— Francesco Petrarca
Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.
— Georg Rollenhagen
Der betrauert die Toten, der nach ihrem Wunsche lebt.
— Edward Young
Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.
— Julius Wilhelm Zincgref
Es ist meistens leichter für etwas zu sterben als dafür zu leben.
— Camillo Benso Graf von Cavour