Leben ist Tun und Leiden. Je wissender der Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid
Sprüche und Zitate von Oswald Spengler
30 Zitate
deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker
Das Schicksal wird im Leben oft "Zufall" genannt.
Was man nicht an sich selbst erlebt, erlebt man auch nicht an anderen.
Der Geist denkt, das Geld lenkt.
Man erschrickt nur vor Drohungen; mit vollendeten Tatsachen findet sich der Mensch schnell ab.
Zahlen sind Symbole des Vergänglichen.
Tiefes Glück ist Gegenwart ohne Denken.
Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.
Der Mensch ist das Raubtier mit den Händen.
Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.
Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.
Nicht die Angst um die Dauer, sondern um den Sinn unseres individuellen Lebens führt zur Verzweiflung.
Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
Liebe ist Glut, Hass ist Kälte. Sehnsucht und Angst sind Feuer und Eis. Die ganze Welt der Gefühle liegt dazwischen.
Glaube und Wissen sind nicht streng zu trennen. Man glaubt an sein Wissen. Wissen ist sprachlich fixierter Glaube.
Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.
Unvergänglichkeit gewordener Gedanken ist eine Illusion.
Was Schicksal ist, läßt sich nicht definieren, nur sehend erleben.
Das Tier kann sich langweilen, aber nur der Mensch denkt darüber nach.
Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.