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Sprüche und Zitate von Ludwig Marcuse

22 Zitate

  1. Ein Friedlicher ist einer, der sich totschießen läßt, um zu beweisen, dass der andere ein Aggressor gewesen ist.

  2. Ein Führer entsteht nur, wenn eine Gefolgschaft bereits da ist.

  3. Die große Mode ist jetzt pessimistischer Optimismus: Es ist zwar alles heilbar, aber nichts heil.

  4. Wer nicht mehr will als er kann, bleibt unter seinem Können

  5. Es wäre nicht so schlimm zu altern, wenn alle ersten Lieben in ewiger Jugend blühten.

  6. Wie mutig man ist, weiß man immer erst nachher

  7. Ironie ist keine Waffe, sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.

  8. Bequemlichkeit hindert uns oft genug, Bindungen zu lösen - mancher verdorrt, dessen Wurzeln nicht nähren, nur festhalten.

  9. Zukunft - das war oft genug schon die Ausrede aller, die weder Vergangenheit noch Gegenwart hatten; und auch derer, die Vergangenheit und Gegenwart zu verbergen trachteten.

  10. Ein Philosoph ist, unter anderem, auch ein Mann, der nie um Argumente verlegen ist.

  11. Man stirbt, wie man lebte; das Sterben gehört zum Leben, nicht zum Tod.

  12. Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.

  13. Man kann auch jemand damit schaden, dass man ihn für Leistungen preist, die er nicht vollbracht hat.

  14. Es liegt im Wesen des Akademischen, nur das Tote zu berücksichtigen, ganz sicher ist man nur dessen, was sich nicht mehr rühren kann.

  15. Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.

  16. Ohne Argwohn zu sein ist den meisten Menschen fast so, wie ohne Verstand zu sein.

  17. Sage mir, mit wem du umgehst, und ich werde dir sagen, wer er ist.

  18. Originelle Formulierungen sind noch lange nicht originelle Einsichten.

  19. Der Ideen-Kampf wird nie im Reich der Ideen entschieden

  20. Die Zeit, welche die Technik erspart, kostet der Bürokrat, der sie organisiert