Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbart haben, sind schon halb geheilt.
Sprüche und Zitate von Ludwig Andreas Feuerbach
23 Zitate
Deutscher Philosoph
Je glücklicher wir einen anderen machen, umso glücklicher werden wir selbst.
Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.
Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
Vier Hände vermögen mehr als zwei; aber auch vier Augen sehen mehr als zwei.
Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken
Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.
Liebe, aber wahrhaftig! Und es fallen dir alle anderen Tugenden von selbst zu.
Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.
Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie, mit ihrem eigenen Leid spielen.
Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.
Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.
Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muß.
Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.
Der Freund gibt sich durch den andern, was er selbst nicht besitzt.
Die Macht des Wunders ist nichts anderes als die Macht der Einbildungskraft.
Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch
Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit. Und nur der ist etwas, der etwas liebt. Nichts sein und nichts lieben, ist identisch.
Das Geheimnis der Tugend ist die Gewohnheit