Ein ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glück.
Sprüche und Zitate von Karl Ferdinand Gutzkow
18 Zitate
Deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist
Unerquicklich ist es, mit Dir zu streiten, wenn Du nur verteidigen willst, was Du bist, was Du warst und immer zu bleiben gedenkst. Was soll ich streiten, wenn ich nicht hoffen kann, Dich zu ändern!
Die erste Stelle im Paradies werden diejenigen einnehmen, die sich in der Ehe getäuscht haben und doch ausharren.
Das Talent hat darin immer einen Vorsprung vor dem Genie, dass jenes andauert, dieses oft verpufft
Nur was wir selber glauben, glaubt man uns.
Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.
Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.
Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten, und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.
Eigentlich solle ich mich schämen, Gott mit meiner Person zu behelligen. Aber seltsam, ich fühle, dass sich Gott mit mir beschäftigt.
Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte.
Der wahre Stolz ergreift für sich nicht selbst das Wort.
Bleiben wird von uns nur, was wir dem Allgemeinen geweiht.
Die Journalisten sind die Geburtshelfer und die Totengräber der Zeit.
Jedes Kind, das zur Welt kommt, predigt sogleich das Evangelium der Liebe.
Weisheit soll Klugheit zur Dienerin haben.
Wem es nicht ein Bedürfnis geworden ist, glücklich zu sein, der wird es niemals werden
Irdisches Glück heißt, das Unglück besucht uns nicht zu regelmäßig.
Nur Begeisterung hilft über die Klippen hinweg, die alle Weisheiten der Erde nicht zu umschiffen vermag.