Die Hauptsache ist, dass man lerne, sich selbst zu beherrschen.
Sprüche und Zitate von Johann Peter Eckermann
16 Zitate
Deutscher Dichter und enger Vertrauter Goethes
Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.
Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.
Alles, was wir tun, hat eine Folge.
Der Mensch bedarf der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.
Der Hass schadet niemand, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.
Man meint, man müsse alt werden, um klug zu sein; aber im Grunde hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist.
Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, dass man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.
Wenn man sich zu lange in engen, kleinen Verhältnissen herumdrückt, so leidet der Geist und Charakter. Man wird zuletzt großer Dinge unfähig und hat Mühe sich zu erheben.
Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.
Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern am Allervorzüglichsten.
Im übrigen aber ist es zuletzt die größte Kunst, sich zu beschränken und zu isolieren.
Es liegt in der deutschen Natur, alles Ausländische in seiner Art zu würdigen, und sich fremder Eigentümlichkeit zu bequemen.
Man muss keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.
Menschen sind schwimmende Töpfe, die sich aneinander stoßen.
Es gibt aber nicht bloß ein Glück, was ich als einzelnes Individuum, sondern auch ein solches, was ich als Staatsbürger und Mitglied einer großen Gesamtheit genieße.