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Sprüche und Zitate von Hippolyte Taine

19 Zitate

Französischer Philosoph, Historiker und Kritiker

  1. Je schöner ein Entwurf ist, um so weniger hat er Aussicht, ins Dasein gerufen zu werden. Hierin sind die Geschöpfe der Phantasie denselben Gesetzen unterworfen wie die wirklichen. Das Vollkommene sträubt sich gegen das W …

  2. Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe

  3. Das Genie genügt allen und liefert etwas für alle. Die Vision des Künstlers ist so vollständig, dass sein Werk Stoff bietet für Leute jedes Berufs, jeder Lebensweise, jeder Wissenschaft.

  4. Ein grausamer Mensch weidet sich an Tränen, er wird nicht durch sie gebrochen.

  5. Die Ehe und das Geld sind das große Arsenal unseres Elends

  6. Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände deklassierter Schwätzer zu legen.

  7. Da ist keine Gedanke, so bizarr, so weit oder eng er auch sein mag, der sich nicht eines Menschen bemächtigt hätte und in ihm fruchtbar geworden wäre.

  8. Die Wurzel der großen Ereignisse ist immer ein Charakterzug des Volkes und die Geschichte geht zurück auf die Psychologie.

  9. Die zwei stärksten und allgemeinsten Kräfte, die den Menschen beeinflussen, sind: die soziale Stellung und der Nationalcharakter.

  10. Die Vernunft, wenn sie wirksam werden will, muss die Form der Tradition annehmen, denn keine Lehre kann tätig eingreifen, bevor sie blind geworden.

  11. Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist letztlich um ein weites größer.

  12. Jede Generation trägt ihre Zukunft und ihre Geschichte unbewusst und im vorhinein in sich.

  13. Man druckt viele neue Bücher; man würde gut tun, wenn man einige alte Bücher von neuem druckte.

  14. Zu jeder Zeit und in jedem Lande findet, sobald ein Mann und eine Frau zusammen sind, eines von folgenden drei Dingen statt: entweder sie kehren einander den Rücken, oder sie gähnen innerlich, oder sie sprechen von der L …

  15. Die größte Freude des Geistes, der arbeitet, besteht in dem Gedanken an die Arbeit, die später die anderen leisten werden.

  16. Es gibt vier Typen von Menschen in der Welt: die Liebenden, die Opportunisten, die Zuschauer und die Schwachsinnigen. Die letzteren sind die Glücklichsten.

  17. Je mächtiger man ist, desto eher ist man verpflichtet, gerecht zu sein, und stets bleibt Ehrlichkeit die vorteilhafteste Politik

  18. Wir erforschen uns drei Wochen lang, lieben uns drei Monate lang, dulden einander dreißig Jahre lang - und dann fangen die Kinder wieder von vorne an.

  19. Die Menschen haben nicht große Dinge ohne große Leidenschaften hervorgebracht.