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Sprüche und Zitate von Gustav Walter Heinemann

17 Zitate

Deutscher Politiker, dritter deutscher Bundespräsident (1969 - 1974)

  1. Wer auf andere mit dem ausgestreckten Zeigefinger zeigt, der deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst.

  2. Autorität wird nur dann nicht angezweifelt, wenn sie sich auf fachliche Leistung und untadelige menschliche Haltung begründet.

  3. Erst merkt man es selbst. Dann merken es auch die anderen. Und dann merken es nur noch die anderen.

  4. Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.

  5. Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.

  6. Der Friede ist kein Naturprodukt; er wächst aus menschlichem Handeln.

  7. Es hilft nichts, das Unvollkommene heutiger Wirklichkeit zu höhnen oder das Absolute als Tagesprogramm zu predigen. Lasst uns stattdessen durch Kritik und Mitarbeit die Verhältnisse Schritt für Schritt ändern.

  8. Der Friede ist der Ernstfall in dem wir uns zu bewähren haben.

  9. Anarchisten sind objektiv die besten Helfer der Reaktionäre. Vielleicht wollen sie das sogar sein.

  10. Mir tun alle leid, die sich ohne Orden an der Brust halb nackt fühlen.

  11. Man muss gehen, so lange man noch laufen kann.

  12. Ich finde es richtig, dass man zu Beginn einer Jagd die Hasen und Fasane durch Hörnersignale warnt.

  13. Das Recht ist die Waffe des Schwachen.

  14. Die seit Kriegsende bei uns in alle Bereiche des Lebens eingedrungene Flut von Amerikanismen muss endlich wieder zurückgedrängt werden.

  15. Der Staat ist eine Notordnung gegen das Chaos

  16. Wer Anstoß geben will, muß auch Anstoß erregen können.

  17. Sich in Sprachzucht zu nehmen, ist sicher nicht immer leicht, aber ein Beitrag sowohl zur Demokratie wie auch zur Bewahrung der Schönheit unserer Sprache