Es gibt nichts so Grauenvolles wie die Fremdheit derer, die sich kennen.
Sprüche und Zitate von Gerhart Johann Robert Hauptmann
24 Zitate
Deutscher Dramatiker und Schriftsteller, erhielt 1912 den Nobelpreis für Literatur
Formel für Karriere: die rechte Phrase am rechten Platz.
Politik in der Kirche gibt den denkbar übelsten Missklang und verbreitet die widerlichsten Gerüche.
Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.
Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.
Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere
Sollte ich glücklich sein, so müssten es erst alle anderen Menschen um mich her sein.
Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen, aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf, wenn es fallen will.
Zuerst ist die Liebe eine Krankheit, dann eine Gesundheit.
Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.
Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.
Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlicher Entdeckungen.
Die Augen reden mächtiger als die Lippen.
Auf der falschen Voraussetzung, als könnten zwei Menschen ganz ineinander aufgehen, wurzeln die schlimmsten Übel des Lebens.
Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.
Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.
In den großen Städten laufen die Leute einander nach; sie holen einander selten ein
Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen.
Die reichste Empfindung des Lebens liegt im Atmen.
Das Buch enthält die Vergangenheit des Menschen, seine Gegenwart und seine Zukunft.