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Sprüche und Zitate von Georg Ebers

13 Zitate

Deutscher Schriftsteller und Ägyptologe

  1. Selbst bei der Warnung bedarf es der Vorsicht, denn schon mancher, der niemals ans Stehlen dachte, ist durch falschen Verdacht zum Dieb geworden.

  2. Es geschieht so oft, dass uns aus scheinbaren Vorzügen Schaden und aus scheinbaren Mängeln das Heil unseres Lebens erwächst.

  3. Das Fehlschlagen einer schönen Hoffnung ist schwerer zu tragen als ein unerwartetes Leid.

  4. Es gibt nur eine ganz selbstlose, ganz reine, ganz göttliche Liebe, und das ist die der Mutter für ihr Kind.

  5. Ungerechtfertigtes Lob kann Schwache gefährden, ungerechter Tadel auch Starke vom rechten Weg ableiten.

  6. Im Mißgeschick erkennt man Freundestreuen. Die Leuten sagen's, doch ich hab' erfahren: die sich neidlos mit uns freuen, nicht die uns trösten kommen, sind die wahren.

  7. So schlecht es ist, jemand zu seinem Unglücke, so unweise ist es, einen Menschen zu seinem Glücke zwingen zu wollen.

  8. Wir Menschen bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt, und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit, in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu säen.

  9. Eines Kindes Seele ist reiner als ein Altar, vor welchem oft die Wahrheit verhöhnt wird.

  10. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

  11. Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.

  12. Eros spottet aller Schranken, die Menschenhände ihm entgegenstellen.

  13. In den von Hass erfüllten Herzen wächst alles Edle statt in das Licht hinein, rückwärts in den Boden und in das Dunkel.