Kleinlichkeit ist das Zeichen unserer Tage. Nicht auf den Geist, nicht auf das Innere, Große, Ideale wird geschaut, sondern auf den Buchstaben, auf Wissensanhäufung.
Sprüche und Zitate von Friedrich Lienhard
26 Zitate
Deutscher Schriftsteller, Herausgeber der Zeitschrift »Der Türmer«
Gedanken steigen ans Licht empor und bitten um Gewand.
Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.
Ist dir's in deiner Ecke zu eng, so schüttle ab alles, was dich beengt, wandre, werde, was du werden magst und kannst – wenn nur dein Ich, deine Persönlichkeit, der Kern deines Wesens zur Erblühung kommt.
Worte der Güte sind Schönheit! Taten der Liebe sind Licht!
Das Leben ist ein Mysterium, das man vom schöpferischen Herzen aus erlebt.
Wir selber, wir Menschen – das Göttliche in uns – müssen an unserem eigenen Teil vollbringen das schwere Werk der Verklärung und Vergeistigung dieser Erbmasse. Niemand befreit uns davon. Gott ist in uns, wirkt durch un …
Das Reich Gottes ist weder Schwärmen noch schöngeistiges Genießen, sondern Wirken in Liebe und Weisheit, in Schönheit und Güte.
Die vornehme Seele hämmert den Schmerz zu Gold; der Schwächling nörgelt, schimpft oder verkümmert und kommt nicht drüber hinweg
Liebe ist Lebenswärme, die man braucht, wie das tägliche Brot. Keine größere Wohltat kann zu irgendeiner Zeit des Lebens dem Erdenwanderer widerfahren, als wahre Freundschaft und echte Liebe.
Auch Stillesein ist ein gewaltig Werk!
Es gibt nur einen Weg zur Meisterschaft: Erschütterungen durch Leid und Liebe. Aus ihnen wird Weisheit wenn Vollendungsdrang dahinter wirkt. Weisheit ist veredelte Liebe, verklärtes Leid, geschmiedeter Schmerz.
Ich erwarte das Feinste nicht von Organisationen, sondern von jenen stillen, starken, durch Leid gereiften Menschen der gesammelten Glut, in denen die schöpferische Liebe lebt.
Besitzt man erst einmal die beste Kraft aller Kräfte: Dank auszuteilen sogar den Widerständen, die uns ja nur erzogen haben, so ist das Spiel gewonnen! Was von nun ab unser Innenreich trüben will, ist machtlos.
Die Kardinalfrage der Menschheit ist die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.
Die beste Reue ist die bessere Tat.
Ringsherum Grenzen unseres Erkennens. Eingekapselt sind wir in die Schale unserer fünf Sinne, eingekapselt in Raum und Zeit.
Erst dann verlieren sich zwei Menschen, wenn sie nicht mehr dem gemeinsamen Ideal Treue halten. Treue zum Ideal – das einigt!
Unser äußeres Leben mag herb sein – aber in unserm Innern ist gefangenes Licht.
Entringe dich dem Fieber der Zeit!