Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume
Sprüche und Zitate von Franziska Gräfin zu Reventlow
23 Zitate
Es ist doch unter aller Menschenwürde, krank und abhängig zu sein.
Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging.
Zu tausend Dingen bin ich ja nicht gekommen bei meinem sonderbaren Leben und hätte doch zu tausend Dingen Talent gehabt
Wie viel Egoismus steckt gerade in der Mutterliebe, mehr wie in allem anderen
Das Heimweh hört doch nie auf
Das Kleine in mir bewegt sich fort während, das ist solche Seligkeit. Ich möchte nur das fühlen. Mir ist manchmal, als wüsste ich alle Geheimnisse und könnte alles durchschaun, und es gäbe für mich kein Rätsel mehr.
Das Herz wird wohl immer seine Stürme haben.
Das Ärgern hab' ich eigentlich aus meinem Programm gestrichen, ebenso das Verwundern über meine Mitmenschen.
Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.
Das, was man liebt, mag man doch nie zusammen sehen oder wissen mit dem, was einem abstoßend ist.
Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne
Nichts ist edler als Übeltaten zu verzeihen, die uns nicht betreffen
Warum kann man mit fünfunddreissig Jahren nicht so gut anfangen wie mit zehn?
Schrecklicher Gedanke, diese wundervolle Welt mit allen Schmerzen und Freuden einmal zu verlassen.
Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken
Und doch ist mir recht heimatlich bei den Geschwistern, heimatlich, zugleich heimatlos.
Ich weiss, dass das Leben wirklich immer wieder von vorn anfängt, immer wieder, und man ist wieder jung.
Wie gern wollt' ich dem Teufel meine Seele verschreiben, wenn ich dafür Gesundheit hätte.
Wenn nur die Zeit nicht so verginge, aber sie vergeht so wahnsinnig.