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Sprüche und Zitate von Ferdinand Ebner

17 Zitate

  1. Gewöhnlich erlebt der Mensch am andern Menschen nur die chinesische Mauer seines eigenen Ich's.

  2. Die Liebe wertet ihr Objekt, der Hass entwertet es. Liebe ist Ausströmung inneren Wertens, Hass Ausströmung innerer Wertlosigkeit. Die Liebe beseelt, der Hass entseelt.

  3. Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe.

  4. Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.

  5. Das Wort ist Medium der Erinnerung.

  6. Der Staat hat kein Gewissen. Aber der Mensch hat eins.

  7. Geist ist Mut zum Leben, wo man ihn nicht für möglich halten sollte.

  8. Nebenmenschen und Mitmenschen – wir suchen alle den, mit dem wir Mensch sein können. Wir sollen nicht neben, sondern mit den Menschen leben. Oder noch besser ist es, wenn wir einander leben.

  9. Die wahre Freude des Lebens, die sich im tiefsten Leid bewährt, ist die Freude darüber, dass Gott ist und dass der Mensch Gottes Kind ist.

  10. Beten heißt seine ganze Existenz auf Gott konzentrieren

  11. In einem wahren Gedanken ist immer mehr gedacht, als im Sprachleib seines Wortes sich ausdrückt.

  12. Man wird immer wieder im Leben auf wahrhaft gütige Menschen stoßen.

  13. Was nicht auf das Gesetz gegründet war, wird auch, vom Gesetz nicht geschützt, zugrunde gehen.

  14. Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.

  15. Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.

  16. Alle Blumen sind Augen, zum ewigen Licht aufgetan, alle Bäume des Waldes Flammen, die dem Licht der Wahrheit entgegenbrennen.

  17. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.