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Sprüche und Zitate von Fanny Lewald

38 Zitate

  1. Es ist schön zu sehen, dass einem Menschen, der mit festem Willen und reiner Überzeugung seinen eigenen Weg geht, eben fast alles möglich ist.

  2. Kein Menschenleben ist so arm, dass die Liebe mit ihrem himmlischen Strahl es nicht einmal erleuchtet hätte.

  3. Ein Frauenherz bricht eher, als es dem Geliebten ein Leid zufügt.

  4. Nicht die Liebe, die man uns gewährt, die Liebe, die wir üben und mit der wir dienen und beglücken, ist es, die uns an die Menschen fesselt, die uns ihnen zu eigen gibt.

  5. Wie unter den tausend Blättern eine Baumes nicht zwei einander vollkommen gleichen, so bringt jedes Menschenleben neue Erscheinungen in der Liebe zur Entfaltung.

  6. Es ist sehr leicht, die Menschen zu behandeln, wenn man sie nicht achtet.

  7. Der Reichtum ist entsittlichend, sobald er seine Besitzer gewöhnt, jede Art von Überfluss und Luxus, selbst den unvernünftigsten, als eine ihnen unentbehrliche Notwendigkeit, ja als ein ihnen zustehendes Recht anzusehen, …

  8. Der Zweifel ist nicht schöpferisch.

  9. Sogar verständige Menschen bekennen lieber ihre Irrtümer und Fehler als ihre Armut, selbst wenn sie unverschuldet ist.

  10. Zu sagen, was man nicht denkt, ist immer Unrecht; alles zu sagen, was man denkt, ist meist töricht.

  11. Wenn jeder das Kleinste, das ihm obliegt, gewissenhaft und mit Liebe tut, fördert er das große Ganze am sichersten.

  12. Menschenkenntnis macht den Verständigen ebenso nachsichtig als bescheiden.

  13. Um mit Behagen müßig zu gehen, muss man zu zweien sein, und womöglich einander lieben. Für einen allein, auch wenn man viel zu denken und Geist genug hat, ist der Müßiggang ein ermüdendes Stück Arbeit.

  14. Unsere Entsagung macht uns fast immer unglücklich, und den nicht glücklich, dem das Opfer gebracht wird. Entsagte man nicht, so käme am Ende nicht zwei Leiden, sondern ein Glück und ein Unglück zustande; und das wäre …

  15. Jede Erfindung, welche dem Menschen die Mühe einer mechanischen Arbeit abnimmt, erweitert für ihn die Möglichkeit seines geistigen freien Schaffens und Wirkens und gestattet ihm damit eine Ausnutzung seines Lebens, welch …

  16. Im allgemeinen unterschätzt man das Liebesleid der frühen Jugend, weil man es so leicht vergessen sieht.

  17. Mitleiden ist den trägen und geschäftigen Egoisten eine so angenehme Sache, weil es eine passive Tätigkeit, ein beschäftigter Müßiggang ist.

  18. Nicht die Jugend bedarf bei ihrem Schaffen der Ermunterung, sondern das Alter.

  19. Menschen, deren äußere Erfolge zu ihrem Glück genügen, vertrocknen innerlich.

  20. Glücklicherweise ist es nicht die Schönheit der Gegend, sondern die Empfänglichkeit des Menschen, durch welche seine Freude an der Natur und der Welt um ihn her bestimmt wird.