Wer die Kunst versteht, mit sich selbst leben zu können, kennt keine Langeweile.
Sprüche und Zitate von Erasmus von Rotterdam
28 Zitate
Bedeutender niederländischer Gelehrter des europäischen Humanismus, Theologe, Philosoph, Philologe, Autor zahlreicher Bücher
Am Ende stellt sich die Frage: Was hast du aus deinem Leben gemacht? Was du dann wünschst, getan zu haben, das tue jetzt.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Eine große Stadt bedeutet große Einsamkeit.
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Besser ist es, weniger zu wissen und mehr zu lieben, als viel zu wissen und nicht zu lieben.
Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.
Manche Laster lassen im Alter nach, andere werden ärger.
Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?
Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.
Krieg erscheint denen schön, die ihn nicht erfahren haben.
Wird der einen anderen lieben, der sich selber hasst?
Die Zahl der Dummen und Einfältigen ist überall sehr groß.
Wie viele Male schaut der Wille durch's Fenster, ehe die Tat durch's Tor geht.
Niemals muss man gewissenhafter auf Posten stehen, als wenn der Feind so tut, als wolle er Frieden schließen; nie haben wir ihn weniger zu fürchten, als wenn er uns offen angreift.
Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.
Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast ein Lob.
Man muss sich sehr hüten, sich über einen Fehler geringschätzig hinwegzusetzen. Denn kein Feind siegt häufiger als der, den man verächtlich behandelt.
Von der Zunge hängt des Menschen Würde und Glück ab.
Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als dass man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.