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Sprüche und Zitate von Eduard Mörike

14 Zitate

  1. Die Gelehrten und die Pfaffen streiten sich mit viel Geschrei, was hat Gott zuerst erschaffen - wohl die Henne, wohl das Ei! Wäre das so schwer zu lösen - erstlich ward ein Ei erdacht, doch weil noch kein Huhn gewe …

  2. Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

  3. Lieb' ist wie der Wind, Rasch und lebendig, Ruhet nie, Ewig ist sie, aber nicht immer beständig.

  4. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.

  5. Kein Wunder gibt es, keine Allmacht, um Geschehenes ungeschehen zu machen.

  6. Wer keinen Humor hat, sollte eigentlich nicht heiraten

  7. Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.

  8. Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohl bekannt Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. Horch: von fern ein leiser Harfenton! Frühling …

  9. In ihm sei's begonnen, der Monde und Sonnen an blauen Gezelten des Himmels bewegt. Du Vater, du rate! Lenke du und wende! Herr, dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt!

  10. Getrost! Was krumm ward oft noch grad, oft über Nacht kam guter Rat.

  11. Nicht lange will ich meine Wünsche wählen, bescheiden wünsch ich zweierlei: Noch fünfzig solcher Tage sollst du zählen, und allemal sei ich dabei.

  12. Herr! Schicke was du willst, ein Liebes oder Leides; ich bin vergnügt, dass beides aus deinen Händen quillt. Wolltest mit Freuden und wolltest mit Leiden mich überschütten! Doch in der Mitten liegt holes Beschei …

  13. Das ist die große Stille, die über Stürmen siegt, dass eines Menschen Wille in Gottes Willen liegt.

  14. Denn Heiterkeit und holde Sitte, wie Sommerluft, durchwehn dein Haus, und, goldbeschuht, mit leisem Tritte gehn Segensengel ein und aus.