Wie rasch ein Jahr den Lauf vollbringt, sind seine Tage glückbeschwingt! Von Treue warm, von Liebe hell, wie reihen sich die Jahre schnell!
Sprüche und Zitate von Conrad Ferdinand Meyer
10 Zitate
Im Paradiese selber träfe man wohl einen an, den man nicht leiden kann.
Was langsam reift, das altert spät.
Der Quell echter Reue sprudelt in heiligen Tiefen, und nur in der einsamen Stille eines göttlichen Ursprungs waschen sich schuldige Hände und Seelen rein.
Leib und Seele in Harmonie find'st im Grab du, vorher nie.
Ich bin kein ausgeklügeltes Buch; ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch.
Was Gott ist, wird in Ewigkeit kein Mensch ergründen, doch will er treu sich allezeit mit uns verbünden.
Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.
Der Geist bleibt keineswegs auf die Gegenwart beschränkt; er wagt sich ins Zukünftige.
Es genügt nicht, die Welt immer wieder nach dem Grundsatz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ins Gleichgewicht bringen zu wollen.