Ein jeder Mensch hat die Geltung, die er sich durch seine Arbeit erwirbt. Er ist für andere gerade so viel wert, wie die anderen ihn brauchen.
Sprüche und Zitate von Carl Friedrich Paul Ernst
18 Zitate
Deutscher Schriftsteller und Journalist
Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst
Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.
Was aus einem reinen Munde kommt und in ein reines Herz geht, das kann keinen Schaden tun.
Jeder sehnt sich nun einmal nach dem, was nicht für ihn bestimmt ist.
Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.
Die heutigen Menschen glauben, dass man die Arbeit so einrichten müsse, dass sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube; man muss die Arbeit so einrichten, dass sie die Menschen beglückt.
Heute weiß ich, dass Glauben nichts ist als das Hineinleben in die göttliche Welt.
Eine jede Arbeit, welche den Menschen in Anspruch nimmt, macht den Menschen still und bewirkt, dass er sich in das gesellschaftliche Gefüge seiner Stelle einordnet.
Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse
Die Ausbildung und Vergeistigung der Sinne, welche für die Kunst notwendig ist, kann allein durch das Handwerk kommen, durch die beständige Arbeit am Stoff.
Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander.
Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.
Das köstlichste Gut, das ein vernünftiger Mensch besitzt, ist seine freie Zeit
Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der Höheres fühlt, muss Höheres leisten.
Der Arme soll sparsam sein, der Reiche soll ausgeben
Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht
Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.