Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war
Sprüche und Zitate von Bertolt Brecht
55 Zitate
Deutscher Dramatiker und Lyriker; Brecht gilt als Begründer des Epischen Theaters oder "dialektischen Theaters"
Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.
Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.
Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten
Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht.
Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.
Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen
Viel ist schon gewonnen, wenn nur einer aufsteht und Nein sagt.
Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
Die Kunst ist ein Luxus, den der Mensch braucht.
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.
Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend grosse Ausmasse angenommen hat.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
Wenn die Wunde nicht mehr wehtut, schmerzt die Narbe ...
In einem geordneten Staatswesen braucht man nicht fortwährend von der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem Staat zu sprechen.
Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein.