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Sprüche und Zitate von August von Platen

19 Zitate

  1. Verliebte sehen in der Welt nur sich; doch sie vergessen, dass die Welt sie sieht.

  2. Die Liebe scheint die zarteste der Triebe, das wissen selbst die Blinden und die Tauben; ich aber weiß, was wenige Menschen glauben: dass wahre Freundschaft zarter ist als Liebe.

  3. Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern ist zu nichts nütze

  4. Nur stets zu sprechen, ohne was zu sagen, das war von je der Redner größte Gabe.

  5. Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens

  6. Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenklich, aber niemals verzagt.

  7. Niemand, der sich nicht selbst überzeugt, wird von dir überzeugt werden.

  8. Wenn ihr suchet ohne Wanken, was das Leben kann erfrischen, bleiben jung auch die Gedanken; weil sie ewig jung nur zwischen Hoffen und Erfüllen schwanken.

  9. Überlass dein Boot auf dem Meere des Schicksals nicht den Wellen, sondern rudere selbst; aber rudere nicht ungeschickt.

  10. Ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte.

  11. Ein jedes Band, das noch so leise die Geister aneinanderreiht, wirkt fort in seiner stillen Weise durch unnennbare lange Zeit.

  12. Von gemeinen Menschen, von Leuten ohne Erziehung, halte dich in kalter, obgleich nicht stolzer Entfernung; denn, wie ein morgenländischer Spruch sagt, Kälte bändigt den Schlamm, damit er den Fuß nicht beschmutze

  13. Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.

  14. Das Alter wägt und misst es, die Jugend spricht: So ist es.

  15. Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf.

  16. Das hat die Freude mir dem Schmerz gemein, dass sie die Menschen der Vernunft beraubt.

  17. Was stets und allerorten sich ewig jung erweist, ist in gebundenen Worten ein ungebundener Geist.

  18. Wenn du zwischen Wahrheit und Lüge in die Enge kommst, entscheide dich ohne Nachsinnen für die Wahrheit. Sie ist immer die Bessere, gesagt zu werden.

  19. Dem frohen Tage folgt ein trüber, doch alles wiegt zuletzt sich auf.