Nachsicht mit denen, die man kennt, ist im Allgemeinen seltener als Mitleid mit denen, die man nicht kennt.
Sprüche und Zitate von Antoine de Rivarol
28 Zitate
Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.
Das Schicksal will, dass die großen Begabungen für gewöhnlich eher Rivalen als Freunde sind, sie wachsen und leuchten für sich aus Furcht, einander zu beschatten. Die Schafe müssen sich zusammenrotten, aber die Löwen leb …
Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.
Ehrgeiz und Lust sprechen oft dieselbe Sprache.
Der Bescheidene hat alles zu gewinnen, der Stolze alles zu verlieren: Denn die Bescheidenheit hat es immer mit dem Edelmut und der Stolz mit dem Neid zu tun.
Die Vernunft erzählt Geschichte, aber die Leidenschaften drängen zur Tat
Man kann die Tiere in geistvolle und begabte Personen einteilen: Hund und Elefant zum Beispiel sind geistreiche, Nachtigall und Seidenwurm begabte Leute
Dieselbe Gabe, die einem Mann befähigt Millionen zu erwerben, hindern ihn, sie zu genießen.
Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der stärkste Hass.
Wer das Alphabet erschaffen, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.
Recht ist Eigentum, das sich auf die Macht stützt. Mit der Macht wird auch das Recht hinfällig
Die Erinnerung steht immer dem Herzen zu Diensten.
Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.
Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit, sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei, das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht zu essen.
Methoden sind Gewohnheiten des Geistes und Sparsamkeiten der Erinnerung.
Die Erinnerung begnügt sich mit Teppichen, aber die Phantasie umgibt sich mit Gobelinbehängen.
Die Katze schmeichelt uns nicht, sie lässt sich von uns schmeicheln.
Es gibt Tugenden, die man nur ausüben kann, wenn man reich ist
Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen, als die Furcht es zu verlieren.