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Sprüche und Zitate von Anselm Feuerbach

19 Zitate

Gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern in der zweiten Hälfte des 19. Jh.

  1. Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden.

  2. Es geht den Büchern wie den Jungfrauen: Gerade die besten bleiben oft am längsten sitzen.

  3. Stil ist richtiges Weglassen von Unwichtigem.

  4. Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.

  5. Je mehr du von deinem Selbst aufgibst, desto grösser und wahrer ist deine Liebe.

  6. Menschen, die man lieb hat, und eine große Idee, die die Seele ausfüllt - was braucht man weiter?

  7. Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg.

  8. Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.

  9. Es gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren.

  10. Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine so genannte glückliche Heirat.

  11. Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.

  12. Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.

  13. Wie alt man ist, merkt man an dem Grad des Mißbehagens, das einem die Konfrontation mit neuen Ideen bereitet.

  14. Gibt dir jemand einen so genannten guten Rat, so tue grade das Gegenteil, und du kannst sicher sein, dass es in neun von zehn Fällen das Richtige ist.

  15. Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.

  16. Um ein guter Maler zu sein, braucht es vier Dinge: weiches Herz, feines Auge, leichte Hand und immer frisch gewaschene Pinsel.

  17. Die Mittelmäßigkeit wiegt immer richtig, nur ist ihre Waage falsch.

  18. Tadeln ist leicht, deshalb versuchen sich so viele darin... Mit Verstand loben ist schwer, darum tun es so wenige.

  19. Mäkeln und Tadeln ist bei vielen der Trost für ungenügendes Verständnis."