Wer eine Menge großer Worte gebraucht, will nicht informieren, sondern imponieren.
— Oskar von Miller
66 Sprüche
Wer eine Menge großer Worte gebraucht, will nicht informieren, sondern imponieren.
— Oskar von Miller
Es gibt niemanden, der sich einer Frau gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher verhält, als ein Mann, der um seine Männlichkeit bangt
— George Eliot
Siege, aber triumphiere nicht
— Marie von Ebner-Eschenbach
Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.
— Laotse
Unsere Ehre steigt, sowie unser Hochmut sinkt; wo die Prahlerei aufhört, da fängt die wahre Würde an.
— Edward Young
Ich sehe überall mehr Streben nach Besitz, der imponiert, als nach Besitz, der unabhängig macht.
— Otto Weiss
Manche Top-Manager fremdeln in Freiluftballons nie: mit aufgeblasenen Überfliegern kennen sie sich aus.
— Karl-Heinz Karius
Es kommt nicht auf die Menge, sondern auf den Wert der Bücher an. Man schaffe sich daher so viele Bücher an, als genug ist, aber keine des bloßen Prunks wegen.
— Seneca
Es gibt Leute, die eine Bibliothek haben wie ein Eunuch einen Harem
— Victor-Marie Hugo
Eingebildete Leute haben mir nie leid getan, denn sie tragen ja ihren Trost mit sich.
— George Eliot
Drei Klassen von Narren: die Männer aus Hochmut, die Mädchen aus Liebe, die Frauen aus Eifersucht
— Johann Wolfgang von Goethe
Hochmut ist der zur Schau getragene Stolz. Echter Stolz verbirgt sich.
— Ernst Hohenemser
Unglaublich dummes Zeug spricht dieser und jener, aus Furcht, ungebildet zu erscheinen!
— Otto Weiss
Man hat nicht das Recht, stolz aufzutreten, wenn man selbst noch nichts ist.
— Paula Modersohn-Becker
Ein vernünftiges Auto soll seinen Besitzer überallhin transportieren außer auf den Jahrmarkt der Eitelkeit.
— Henry Ford
Die meisten von uns haben offene Augen für die unverschämte Heuchelei, mit der sich andere täuschen, aber nur wenige von uns hüten sich vor der noch schlimmeren Heuchelei, mit der wir uns selbst belügen und unser eigenes …
— Laurence Sterne
Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes
— Edmond Rostand
Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat
— Friedrich Nietzsche
Man kann das Gefühl zu gefallen genießen, solange man sicher ist, nicht nur vor allem sich selbst zu gefallen.
— Giacomo Leopardi
Irgendeinen Gegenstand pflegt jeder Mensch zu haben, den er überschätzt und überschätzt sehen will.
— Adolph Freiherr von Knigge
Wieviele rühmen sich der Tugenden und Gaben, die sich doch nicht erhalten haben.
— Friedrich von Hagedorn
Der Hochmütige liebt die Nähe von Schmarotzern oder Schmeichlern, haßt aber die Edelgesinnten.
— Baruch de Spinoza
Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.
— Theodor Fontane
Hochmut reitet zu Pferde aus und kehrt zu Fuß heim.
— Ulrich von Hutten
Ruhige, stille Hochachtung ist mehr wert als Anbetung, Verehrung, Entzückung.
— Adolph Freiherr von Knigge
Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.
— Publius Syrus
Der Lorbeer und der Hochmut sind gefährlich.
— Adelbert von Chamisso
Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.
— Johann Wolfgang von Goethe
Blasiertheit: Diese Krankheit ist unter uns weit verbreitet, wo Müßiggang und Überfluß schnell die Sinne abstumpfen und selbst die Jugend in eine Gleichgültigkeit versinken lassen, von der sie nichts wieder befreien ka …
— Friedrich Melchior Baron von Grimm
Hochmut kostet mehr als Hunger, Durst und Kälte.
— Thomas Jefferson
Man prahlt eben mit dem, was man hat, und je weniger man hat, desto mehr neigt man wohl zum Prahlen.
— John Steinbeck
Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.
— Blaise Pascal
Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.
— Georg Christoph Lichtenberg
Was gibt es Törichteres als von seinen eigenen guten Eigenschaften bezaubert, von seinen eigenen Verdiensten entzückt zu sein?
— Erasmus von Rotterdam
Aufgeblasenheit ist der zuverlässigste Schwimmgürtel im Strom des Lebens
— Wilhelm Raabe
Wie schnell endlich stürzt unter einem Nachfolger das bodenlose Gebäude zusammen, welches sein größerer Vorgänger zu rasch und prunkend, mehr zu den Zwecken seiner eigenen Phantasie als für die Dauer aufgetürmt hatte
— Johann Georg Adam Forster
Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.
— Carl Spitteler
Mit einflussreichen Beziehungen zu prahlen, das sollte man jenen überlassen, die keine haben.
— Otto Weiss
Eigenliebe ist oft eher arrogant als blind. Sie verbirgt nicht unsere Fehler vor uns, sondern macht uns glauben, dass sie von anderen nicht bemerkt werden.
— Samuel Johnson
Erfolg steigt erst dann zu Kopfe, wenn der dazu benötigte Hohlraum vorhanden ist.
— Karl Kraus
Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.
— Publius Syrus
Narren brüsten sich laut und bringen ihr Wissen zu Markte, doch der höhere Geist schweigt und verwendet die Kraft.
— Heinrich Martin
Wer sich der Weisheit rühmet, der prahlt mit einem Licht, das er nicht hat, denn Weisheit, die wahre, rühmt sich nicht.
— Friedrich Julius Hammer
Sage nie, dass du etwas geben wirst. Denn wer so spricht, gibt nichts und verhindert die Gaben anderer.
— Philemon
Es gibt kein Geheimnis über den Erfolg. Kennen Sie einen erfolgreichen Menschen, der Ihnen nichts darüber erzählt hat?
— Kin Hubbard
Die Kunst besteht darin, nichts zu tun, aber unersetzlich zu wirken.
— Kin Hubbard
Die Krankheit ehrlicher Männer ist, sich für unentbehrlich zu halten.
— Friedrich Christoph Dahlmann
Welche Triebkraft muss doch die Eitelkeit haben, dass sie die Menschen so groß von sich selbst denken lässt, da doch alles in der Welt uns klein zu machen geeignet ist.
— August Pauly
Koketterie in der Liebe ist ein Grillenspiel des Herzens mit verschrobenen Sinnen.
— Heinrich Martin
Edler Stolz erkennt sich selbst; Hochmut sieht nur die Gebrechen anderer.
— Heinrich Martin
Solche, die sich niemand aufdrängen, nennt man nicht etwa bescheiden, sondern hochmütig.
— Otto Weiss
Gefährlich wird die Halbbildung erst dann, wenn sie ihre eigene Natur als Bruchteil verkennt und sich hochmütig einbildet, bereits Bildung geworden zu sein.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Sei vorsichtig gegen diejenigen, die zu lebhaft mit Worten und Empfindungen spielen; sie suchen dadurch die wahren Vorgänge ihres Innern, ihre Gedanken zu verdecken.
— Heinrich Martin
Schwärmer hören nur sich selbst
— Jakob Wassermann
Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet, ist wie ein Sträfling, der mit seiner großen Zelle prahlt.
— Simone Weil
Dass die Menschen immer mehr sein wollen als sie sind, ist eine der stärksten Quellen unseres Elends.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Das Wohlwollen des Stolzen ist schwerer zu ertragen, als sein Hass.
— Paul Olaf Bodding
Ein Rezensent, das ist ein Mann, der alles weiß und gar nichts kann!
— Ernst von Wildenbruch
Manche interessiert an einem Gegenstand hauptsächlich das, was sie darüber sagen.
— Otto Weiss
Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.
— Jacob Christoph Burckhardt
Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg höchstens einen amtlich bestellten Vormund.
— Herbert Henry Asquith
Das interessanteste Geschöpf der Zoologie ist der Fisch. Er wächst noch, während er längst verspeist ist. Wenigstens in den Augen des Anglers
— Ernest Miller Hemingway
Viel Klagen hör ich oft erheben, vom Hochmut, den der Große übt; der Großen Hochmut wird sich geben, wenn unsre Kriecherei sich gibt.
— Gottfried August Bürger
Wer stolz auf Vorzüg' ist, fühlt irgend ein Gebrechen; Und wer sich brüsten mag, ist sich bewußt der Schwächen.
— Friedrich Rückert
Bornierten Menschen sollte man nicht widersprechen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung.
— Richard von Schaukal
Auf andere herabzusehen macht kleiner und ärmer. Es geschieht von einem Standpunkt, von dem keine menschliche Wärme ausgeht und an den keine gelangt.
— Else Pannek