Jemanden vergessen wollen heißt, an ihn denken.
— Jean de la Bruyère
17 Sprüche
Jemanden vergessen wollen heißt, an ihn denken.
— Jean de la Bruyère
Bedenkt, dass er eine sehr schöne Zeit gehabt hat, und dass nichts dadurch besser wird, wenn man es tausendmal hat. Nur sehr wenige Menschen sind wirklich je lebendig und die, die es sind, sterben nie; es zählt nicht, da …
— Ernest Miller Hemingway
Tradition heißt nicht, Asche aufzubewahren, sondern die Flamme am Brennen zu halten.
— Jean Jaurès
Manche Menschen leben bloß für eine gute Grabinschrift.
— Henry de Montherlant
Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.
— Joseph Addison
Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe, den Hörer unterhält und, still sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer
— Khalil Gibran
Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe von Ahnenbildern
— Wolfgang Menzel
Dein gedenk ich, still erfreut, selbsten in der Einsamkeit; ja, im dicksten Publikum schwebt mein Geist um Dich herum.
— Wilhelm Busch
Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden.
— Franz Kafka
Ich bin gänzlich ungeeignet, an meinem Denkmal zu bauen. Ich versuche, meine Pflicht zu tun.
— Helmut Kohl
Nie kann ganz die Spur verlaufen einer starken Tat.
— Rainer Maria Rilke
Auch getrennte Freunde mit süßen Banden zu knüpfen, fand die gute Natur uns eine Sprache: die Schrift! Sie führt Seelen zusammen, die fern aneinander gedenken, führt den Seufzer herbei, der in den Lüften verhallt.
— Johann Gottfried Herder
Bleiben wird von uns nur, was wir dem Allgemeinen geweiht.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Letzter Tag des Jahres, du Bild des letzten Lebens! Lehr, o lehre mich, dass nicht mein Leben einst sei gefloh'n und verschwunden wie das verschwundene Jahr!
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Mit jedem Menschen sterben auch die Toten, die nur in ihm noch gelebt haben.
— Richard von Schaukal
Man soll niemand dankbar sein, von dem man gelobt wird.
— Antisthenes