Wer die Kostbarkeit des Augenblicks entdeckt, findet das Glück das Alltags.
Sprüche und Zitate von Adalbert Stifter
25 Zitate
Nur die Ruhe in uns selbst lässt uns sorglos zu neuen Ufern treiben.
Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbare Platz des Sohnes, selbst wenn er schon graue Haare trägt.
Ein wirklicher und aufrichtiger Freund ist das grösste Gut des Herzens, das ein Mensch auf dieser Erde haben kann. Die Freundschaft schliesst erst völlig den Ring des Glückes.
Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
Es regnet viele Tropfen, ehe man Einsicht gewinnt, und Jahre vergehen, ehe man weise wird.
Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.
Alte Freunde sind wie alter Wein, er wird immer besser, und je älter man wird, desto mehr lernt man dieses unendliche Gut zu schätzen.
Manchmal lohnt es sich, zu warten, denn manches Glück kommt ganz von selbst.
Es wird vielen Leuten lächerlich sein, und manchen frommen Christen ärgerlich, dass wir auf einen Hund so viel Rücksicht nehmen.
Es gibt Dinge, die jeder leicht haben kann, er muß sich nur danach bücken
Nicht minder wert als die große Geschichte ist die Geschichte der Familie.
Was der Augenblick geboren, schlang der Augenblick hinab! Aber ewig bleibt es unverloren, was das Herz dem Herzen gab.
Ich glaube, dass es keine andere Krankheit der Zeit gibt als Unwissenheit und Unredlichkeit, und dass alles Übel, das in jüngster Vergangenheit die Welt heimgesucht hat, allein von diesen zwei Dingen gekommen ist.
Hass und Zank hegen oder erwidern ist Schwäche - sie übersehen und mit Liebe zurückzahlen ist Stärke
Gott hat den Menschen mit der Willenskraft und Vernunft ihr Schicksal in die Hand gelegt.
Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.
Der Schmerz ist ein heiliger Engel, durch ihn werden Menschen größer als durch aller Freuden.
Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das Große geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides.
Es gibt eine Stille, in der man meint, man müsse die einzelnen Minuten hören, wie sie in den Ozean der Ewigkeit hinuntertropfen.